Bankenabgabe - Rudas: "Banken wieder mit satten Gewinnen - Beitrag der Banken nur gerecht"

Wien (OTS/SK) - Das Lamento der Banken über die Bankenabgabe und einen möglichen Spielraum für eine höhere Abgabe ist für SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas "nicht nachvollziehbar". "Mitleid mit Österreichs Banken ist wohl unangebracht. Mittlerweile machen sie wieder Millionengewinne und sind stark in Risikogeschäfte in Osteuropa engagiert", so Laura Rudas am Dienstag. Es sei mehr als gerecht, wenn die Banken, nachdem ihnen der Steuerzahler aus der Krise geholfen hat, ihren gerechten Beitrag leisten. ****

Deshalb sei es auch legitim, über eine höhere Bankensteuer nachzudenken, wenn offensichtlich so viel Risikokapital für Spekulationen vorhanden ist. Das gefährdet auch nicht den Standort, wie die Banken der Öffentlichkeit weismachen wollen. Als Begründung führt Rudas das im internationalen Vergleich weiterhin niedrige effektive Niveau der Steuerbelastung österreichischer Banken an. Banken würden gerne nach dem Motto agieren "Das Risiko sozialisieren - die Gewinne privatisieren". "Dem halten wir aus Überzeugung entgegen", so die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. (Schluss) ah/tg

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