FPÖ-Frigo/Lasar: Neues von der Burnoutstudie: Wiener Ärzteschaft am meisten gefährdet!

Klares Versagen des KAV-Managements

Wien (OTS/fpd) - Die Analyse der aktuell durchgeführten Studie bezüglich Burnoutrisiko an der sich ein Großteil der österreichischen Ärzteschaft beteiligt hat, wurde jetzt nach Bundesländern aufgeschlüsselt. Insgesamt lag das Burnoutrisiko österreichweit bei 53,6 % wobei der Anteil junger Männer am höchsten war. Besonders die stärkste Form des Burnout (Stufe III) hatte einen hohen Anteil an unverheirateten jungen Männern, so der Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, Univ.Prof. Dr. Peter Frigo.

In Wien ist das Burnoutrisiko deutlich höher als im gesamtösterreichischen Durchschnitt, nämlich bei 59% und hier vor allem bei den technischen Fächern. Die Hauptproblemfelder liegen im Arbeitsklima und in der mangelnden Führung, wie fehlende Fairness, Kompetenz und Respekt sowie ein erhöhter Dokumentationsaufwand und Leistungsdruck durch Personaleinsparungen, so Frigo.

Trotz dieser erschreckenden Zahlen sollen in den KAV-Spitälern 30 Turnusarztstellen und an der MedUniWien 25 Dienstschienen gestrichen werden. Dies würde bedeuten, dass es in den Notfallambulanzen zu längeren Wartezeiten kommen würde, so Frigo und Lasar. Dies ist ein Versagen der KAV-Generaldirektion sowohl was die Patientenbetreuung in den Ambulanzen betrifft als auch im Pflege- und Hebammenbereich.

Die FPÖ fordert daher mehr Personal vor allem in sehr sensiblen Bereichen wie Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie in der Langzeitpflege, so Frigo und Lasar abschließend. (Schluss)paw

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