VP-Leeb: Umsetzung der Empfehlungen des Rechnungshofberichts der Kunsthalle waren Selbstverständlichkeiten

Freude über Umsetzungen eines RH-Berichts aus dem Jahre 2004 durch Kunsthalle sind sieben Jahre danach entbehrlich

Wien (OTS) - "Die Kunsthalle und ihren Vorstand sowie Direktor Gerald Matt dafür zu loben, dass Selbstverständlichkeiten passieren, ist mehr als entbehrlich. Traurig genug, dass es überhaupt Empfehlungen des Rechnungshofes bedarf, um die Wirtschaftlichkeit der Kunsthalle zu erhöhen. Das ist eher ein weiteres Indiz dafür, dass die Geschäftsführung auch in diesem Punkt bisher versagt hat", so ÖVP Kultursprecherin Isabella Leeb in einer ersten Reaktion auf die heutige Aussendung des Büros Mailath-Pokornys.

Dass es nunmehr schon wieder gleich mehrere Baustellen und fragwürdige Entwicklungen in der Führung der Kunsthalle gäbe, zeige einmal mehr, dass eine sofortige Beurlaubung des amtierenden Direktors bis zur Klärung aller Vorwürfe angebracht sei. Überhaupt lasse die Entscheidungsfreudigkeit des amtierenden Kulturstadtrates Mailath-Pokorny zu wünschen übrig. Zahlreiche Baustellen neben der Kunsthalle warten auf ihre Erledigung. Als da wären, die öffentliche Auseinandersetzung mit anschließender Entscheidung über den Neubau des Wien Museums und dem notwendigen Depot, die Reformierung der Wiener Symphoniker, die Neuausrichtung der Wiener Festwochen, der offensichtliche Reformbedarf des Nestroy Preises, die fehlende Einbindung der Bezirke in ihr eigenes Festival etc..

"SP-Kulturstadtrat Mailath-Pokorny schläft in der Pendeluhr. Wohin die Zukunft der Kulturpolitik dieser Stadt geht, ist nicht abzusehen. Er ist kein Stadtrat, der agiert, sondern lediglich reagiert. Und das auch nur dann, wenn es gar nicht mehr anders geht. Jedenfalls wird man den Eindruck nicht los, dass auch er die Kultur lediglich als Wahlkampfhilfe betrachtet. Denn selbst auf der von ihm initiierten Website "Wien denkt weiter" ist seit Dezember jegliches Denken eingestellt worden", so Leeb abschließend.

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