VP-Stiftner: Erdgasautoförderung nur ökologisches Feigenblatt von Rot-Grün

Wien (OTS) - "Mit dem Beschluss, wieder nur Gasautos zu fördern, wird die Ankündigung der rot-grünen Koalition, eine Ökowende bei der Energieversorgung und dem Verkehr einzuleiten, einmal mehr ad absurdum geführt", kritisiert heute der Umweltsprecher der ÖVP Wien, LAbg. Roman Stiftner. Er fordert in diesem Zusammenhang die Ausdehnung der Förderung des Ankaufs von Erdgasfahrzeugen auf eine solche für alle Fahrzeuge mit Alternativantrieb, also auch für Solarfahrzeuge.

"Solartechnik bei so einer Förderaktion auszuschließen, ist ökologisch gesehen nicht nachvollziehbar", betont Stiftner. Diese Vorgangsweise diene einzig dazu, der wiennahen Wiengas ein zusätzliches Geschäft zu verschaffen, aber sicher nicht der Umwelt. Statt mit Förderungen der Solarfahrzeugtechnik in Wien zum Durchbruch zu verhelfen, werden halbe Maßnahmen als umweltpolitisches Feigenblatt beschlossen. Dabei habe Sima erst vor kurzem ein sogenanntes Feinstaubbekämpfungspaket präsentiert, das sich durch Unkonkretheit auszeichnete. Dieser mediale Vorstoss wäre die Möglichkeit gewesen, eine Alternativfahrzeug-Förderaktion zu präsentieren und damit vor allem mehr Solartechnik in Wiens Straßen zu bringen.

Bisher sei man angesichts von lediglich 26 Fördergenehmigungen für den Ankauf von Erdgasautos bei Privaten förderpolitisch eindeutig gescheitert. "Damit reduziert die rot-grüne Stadtregierung ihre Verkehrspolitik einmal mehr auf Schikanen für die Autofahrer, statt dafür zu sorgen, dass die Bevölkerung mit weniger Feinstaub und CO2-Belastung für das Klima leben kann", so Stiftner abschließend.

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