Ärztekammer zeichnet Journalisten aus

Pressepreis 2010 der Ärztekammer für Wien an Elisabeth Nöstlinger-Jochum (ORF) und Manuela Strihavka (TW1)

Wien (OTS) - Die Wiener Ärztekammer hat heute, Dienstag, an Elisabeth Nöstlinger-Jochum (ORF) sowie an Manuela Strihavka (TW1) für ihre hervorragenden medizinischen beziehungsweise gesundheitspolitischen Berichterstattungen im vergangenen Jahr den "Pressepreis 2010 der Ärztekammer für Wien" verliehen. Die Überreichung beider Preise nahm Ärztekammerpräsident Walter Dorner vor. ****

Elisabeth Nöstlinger-Jochum ist seit 1988 ständige ORF-Wissenschaftsjournalistin und seit 2000 Producerin des "Salzburger Nachtstudios". Seit 2008 ist sie zudem Redaktionsmitglied der TV-Religionsabteilung "Kreuz und Quer". Ihren Arbeitsschwerpunkt beschreibt sie als das "Bemühen, politische, soziale und wirtschaftliche Ereignisse sowie medizinische, psychologische und neurobiologische Erkenntnisse auf der Basis wissenschaftlicher Ergebnisse und philosophischer Analysen hör- und sichtbar zu machen".

Der Pressepreis der Ärztekammer für Wien ist nicht Nöstlinger-Jochums erste Auszeichnung: Bereits 2002 hat sie den Österreichischen Staatspreis für Wissenschaftspublizistik sowie 2008 den Inge-Morath-Preis für Wissenschaftspublizistik und den Staatspreis für Bildungsjournalismus erhalten.

Den Pressepreis der Ärztekammer für Wien 2010 erhielt Nöstlinger-Jochum für ihre Beiträge "Abschied und Aufbruch" sowie "Erkrankt, entmutigt, entwürdigt" im Rahmen des "Salzburger Nachtstudios", in denen sie sich in sehr intensiver und einfühlsamer Weise mit dem Thema Tod und Krankheit auseinandersetzt.

Gemeinschaftsarbeit für "Treffpunkt Medizin"

Die zweite Preisträgerin ist Manuela Strihavka, die gemeinsam mit ihren Kollegen Zara Auferbauer und Markus Voglauer für "Treffpunkt Medizin" (TW1) die Reportage "Brustmedizin" gestaltete.

Strihavka ist seit Ende 1993 freie Mitarbeiterin des ORF. Sie war an der Planung und dem Aufbau des ersten ORF-Spartensenders TW1 beteiligt und ist zuständig für die Entwicklung diverser Sendungsformate mit externen Produzenten. 2010 entwickelte und realisierte sie das Gesundheitsformat "Treffpunkt Medizin".

Auferbauer begann ihre Zusammenarbeit mit TW1/ORF vor fünf Jahren. Die Beweggründe für ihre Arbeit beschreibt sie mit sehr eindringlichen Worten: "Patienten mündiger zu machen, aufzuzeigen, welche Topexperten wir in Österreich haben, welche Fortschritte, Veränderungen und Entwicklungen es im Gesundheitsbereich gibt, das Engagement der Ärztinnen und Ärzte sowie die Notwendigkeit der Interdisziplinarität aufzuzeigen, und vor allem die Zuseher aufzuklären und auch im Bereich der Vorsorge zu sensibilisieren".

Komplettiert wird das Team der Bustkrebs-Reportage auf TW1 von Markus Voglauer. Er arbeitet seit ungefähr zehn Jahren hauptsächlich für den ORF, hinter und vor der Kamera. (hpp)

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