Mölzer: Türkei setzt nicht auf Partnerschaft, sondern auf Dominanz

Güls Unverhüllte Drohungen gegen österreichische Wirtschaft zeigen, welche Folgen EU-Beitritt der Türkei hätte - Beitrittsverhandlungen sind sofort abzubrechen

Wien (OTS) - Scharf kritisierte der freiheitliche
Delegationsleiter im Europäischen Parlament, Andreas Mölzer, die unverhüllten Drohungen des türkischen Präsidenten Abdullah Gül gegen die österreichische Wirtschaft anläßlich dessen Staatsbesuchs in Österreich: "Wenn Gül die Frage stellt, ob die österreichischen Firmen den Profit den sie zur Zeit erzielen, auch in Zukunft weiter haben können, wenn sie nicht mit der Türkei zusammenarbeiten, dann kommt dies einem Erpressungsversuch sehr nahe", betonte Mölzer.

Insgesamt sei Güls Drohung, so der freiheitliche EU-Mandatar, symptomatisch, wie Ankara mit seinen "europäischen Partnern" umspringe. "Die Türken wollen um jeden Preis ihre Forderungen durchsetzen, sie wollen Europa dominieren. Und weil die Österreicher aus guten Gründen mit überwältigender Mehrheit einen EU-Beitritt ablehnen, soll ihnen nun mit wirtschaftlichen Nachteilen die Rute ins Fenster gestellt werden. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit sieht anders aus", erklärte Mölzer.

Dabei wies der freiheitliche Europaabgeordnete darauf hin, was Europa erwartet, wenn die Türkei eines Tages Mitglied sein sollte. "Wichtige Entscheidung werden dann nicht mehr in Brüssel, sondern im fernen Ankara getroffen werden. Die Türken werden befehlen, und die Europäer werden zu gehorchen haben. Damit es nicht zu einem Schrecken ohne Ende kommt, sind die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei unverzüglich abzubrechen", schloß Mölzer.

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