Umweltbundesamt unterstützt Kroatien auf dem Weg in die EU

Zweites Umweltprojekt der österreichischen ExpertInneneinrichtung

Wien (OTS) - Das Umweltbundesamt unterstützt die kroatische Umweltagentur dabei, das Umweltreporting zu verbessern. Es ist dies der zweite Einsatz der österreichischen ExpertInnenorganisation in Kroatien. "Ich freue mich, dass unser Know-how am Westbalkan so gefragt ist. Unsere interkulturelle Kompetenz und die Erfahrung aus den vorangegangenen Projekten sind hier die wesentlichen Erfolgsfaktoren", betont Georg Rebernig, Geschäftsführer im Umweltbundesamt.

Umweltberichtspflichten erfüllen

Damit die kroatische Umweltagentur ihre europäischen Umweltberichtspflichten erfüllen kann, sorgt das Umweltbundesamt als Project Leader gemeinsam mit ExpertInnen aus der Slowakei für gezielten Wissensaufbau durch ein intensives Trainingsprogramm. Zusätzlich sollen Zusammenarbeit und Datenaustausch zwischen den beteiligten Institutionen im Bereich Umweltreporting ausgebaut werden. Das Projekt läuft seit Jänner 2011 und ist bis August 2011 anberaumt.

Perspektiven für Südosteuropa und mehr: 94 Projekte, 23 Länder Das Umweltbundesamt ist die führende österreichische ExpertInneneinrichtung für alle Umweltthemen und -medien und mit insgesamt 94 Einzelprojekten in 23 Ländern in Ost-, Südosteuropa und in den Mittelmeer-Staaten bewährter Projektpartner. Die MitarbeiterInnen arbeiten in den Geschäftsfeldern Wirtschaft & Wirkung, Stoffe & Analysen, Lebensraum & Nutzung, Daten & Diagnosen und IT Lösungen & Services. In diesen fünf Programmen entwickeln sie Perspektiven für eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft in Österreich und Europa. International ist das Umweltbundesamt als Partner und Berater internationaler Organisationen tätig. Durch Länderpartnerschaften - so genannte Twinnings - unterstützt das Umweltbundesamt seit 1999 die mittel- und südosteuropäischen Behörden in wesentlichen Umweltfragen beim Aufbau der Verwaltung und bei der Umsetzung des EU-Rechts; die finanziellen Mittel dafür kommen von der EU.

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