RMA-exklusiv: Vorwürfe gegen Darabos wegen Postenschacherei

Richter nennt Minister-Entscheidung bei Bestellung einer hohen Stelle "willkürlich"

Wien (OTS) - Bei der Bestellung des Leiters der Abteilung "Materialstab Luft" beim Bundesheer soll es laut einem Gerichtsurteil im Jahr 2009 wissentlich zu Postenschacherei gekommen sein, das geht aus einem Gerichtsurteil hervor, das den RMA* exklusiv vorliegt. Laut Richterspruch sei die Ausschreibung auf den "letztlich ernannten Beamten hingetrimmt" worden und so der "minder geeignete" Kandidat durch Verteidigungsminister Norbert Darabos als Leiter der heiklen Stelle eingesetzt worden. Hier wird noch zu prüfen sein, ob es sich nicht um einen Amtsmissbrauch handelt.

Hintergrund: Der, laut Zeugen aus dem Verteidigungsministerium, "best geeignete" Bewerber - ein Dreiersenat hatte sich für ihn ausgesprochen - ging bei der Bestellung leer aus. Der Beamte zog schließlich vor Gericht, klagte die Republik und gewann. Nun muss ihm der Staat Entschädigung zahlen. Wie hoch diese ausfallen wird, steht noch nicht fest.

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