Lösung für Kärntner Pyramidenkogel am Tisch

LR Josef Martinz und LR Harald Dobernig verhandeln erfolgreich mit Keutschacher Gemeindevertretern: Abgespeckte Variante wird gebaut

Klagenfurt (OTS) - "Es ist endlich gelungen, eine Lösung für den Pyramidenkogel-Neubau zu erreichen, die auch alle Gemeindevertreter der FPK und der ÖVP unterschrieben haben", geben heute, Sonntag, die Landesräte Harald Dobernig und Josef Martinz bekannt. Demnach wird der Aussichtsturm neu errichtet, die Kosten werden jedoch auf 8 Mio. Euro reduziert. "Einem Neubau steht nun nichts mehr im Weg, aber in Summe sparen wir, wie in allen Bereichen, auch bei diesem Großprojekt nun öffentliches Geld ein", erklären Dobernig und Martinz. Die reduzierte Variante habe nun auch alle Gemeinderäte überzeugen können, da nur mehr eine geringere Kreditfinanzierung durch die Gemeinde notwendig ist.

Die entscheidenden Beschlüsse für einen Neubau des Aussichtsturmes auf dem Pyramidenkogel sind bereits vor längerer Zeit gefasst worden, allerdings haben die Kosten von 10 Mio. Euro Kritik innerhalb der Gemeinde Keutschach hervorgerufen. "Wir haben den Bürgern mit einer Neudimensionierung des Projektes die Angst nehmen können, dass die Gemeinde sich mit diesem Neubau übernimmt und keine weiteren Projekte für die Menschen realisieren kann", so Martinz.

"Es freut mich, dass mit diesem Schulterschluss der kommunale Streit beigelegt und an einem Strang gezogen wird. Zur Ankurbelung der Wirtschaft ist es unbedingt notwendig, dieses Projekt umzusetzen. Wir haben nun eine sinnvolle und für alle akzeptable Lösung gefunden. Mit dem Neubau nutzen wir im Gegensatz zu Sanierungsvarianten die Möglichkeit, die Attraktivität des Aussichtsturmes zu steigern und damit auch höhere Besucherzahlen zu erreichen", ist Dobernig überzeugt.

Die Kreditfinanzierung der Gemeinde macht mit dem neuen Modell 2 Mio. Euro statt wie bisher 4 Mio. Euro aus, 1 Mio. Euro kommen aus Bedarfzuweisungen, 1,5 Mio. Euro aus Sonder-Bedarfszuweisungen und 1 Mio. Euro aus dem Zukunftsfonds. Schließlich werden noch 2,5 Mio. Euro über eine Beteiligung der Kärntner Tourismusholding (KTH) aufgebracht.

Vor wenigen Tagen sind die Gemeinderäte der Freiheitlichen und der Volkspartei in der Landesregierung mit LHStv. Scheuch, LR Dobernig und LR Martinz am Tisch gesessen. "Die Verhandlungen waren nicht einfach, aber wir konnten einen vernünftigen Kompromiss erzielen", sagt Michael Holliber, ÖVP-Gemeinderat in Keutschach. Der nächste Schritt ist nun die Adaptierung des Gesamtkonzeptes und ein Beschluss im Gemeinderat. "Sollte es Änderungen geben, muss der Gemeinderat künftig immer mit eingebunden werden", so Holliber.

"Dieser neue Aussichtsturm ist für die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde Keutschach sehr wichtig. Daher haben wir uns darauf verständigt, als bestmögliche Lösung für unsere Gemeinde diese reduzierte Variante umzusetzen", freut sich Bürgermeister Gerhard Oleschko (FPK) abschließend.

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