VP-Marek zum 1. Mai: Wien braucht eine mutige Arbeitsmarktpolitik!

Wien (OTS) - Der 1. Mai 2011 ist ein chancenreicher Tag für viele Wienerinnen und Wiener. Die heute auslaufende Übergangsregelung für Bürger aus acht der neuen EU Mitgliedsstaaten ist im Besonderen für unsere Wiener Unternehmen eine große Chance, neue Absatz- und Bezugsmärkte zu besetzen. "Wir dürfen uns die Chance der Arbeitsmarktöffnung nicht entgehen lassen", ist die Klubobfrau der ÖVP Wien, Christine Marek überzeugt. Seit Jahren fordert die ÖVP Wien die Stadtverantwortlichen auf, osteuropäischen Unternehmen zeitlich beschränkt kostengünstige Schnupperbüros zur Verfügung zu stellen.

"Die Stadtregierung muss gezielt gut qualifizierte Menschen motivieren, die Öffnung als Angebot wahrzunehmen."
Anstatt bestqualifizierte Fachkräfte gezielt anzusprechen und bei Bedarf für den Wiener Wirtschafts- und Arbeitsmarkt zu gewinnen, agieren die Stadtverantwortlichen wirtschaftspolitisch rückschrittlich und sind nicht in der Lage, über ihren eigenen ideologischen Schatten zu springen.

Während andere Bundesländer vom Wirtschaftsaufschwung profitieren, steigt die Arbeitslosigkeit in Wien seit einem halben Jahr kontinuierlich an. Erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik braucht Mut, Engagement und Ernsthaftigkeit von Seiten der Politik.

Die AMS Daten für Wien zeigen die dramatische Lage bei den unter 25-Jährigen sehr deutlich: "Wir können es uns nicht länger leisten, Generationen junger Menschen in Wien heranzubilden, die weder über den entsprechenden Leistungswillen verfügen, noch jene Bildungsvoraussetzungen erfüllen, um am Arbeitsmarkt zu bestehen." Wenn gute Deutschkenntnisse vorhanden sind und auch noch der Vorteil der Mehrsprachigkeit dazukommt, wenn die fachliche Ausbildung stimmt und der Willen zur Leistung spürbar ist, dann gäbe es für einen Unternehmer keinen Grund jemanden aufgrund von Staatszugehörigkeit abzuweisen. "Das ist ein Fakt, der die Wiener Stadtregierung nachdenklich stimmen sollte, denn die Versäumnisse der Wiener Stadtregierung im Bereich der Bildungs- und Ausbildungspolitik werden nach der Arbeitsmarktöffnung noch deutlicher sichtbar", so die Klubobfrau der ÖVP Wien.

"Die schlechte Qualität der Wiener Pflichtschulen und die hohe Anzahl von Lehrlingen in Überbetrieblichen Lehrwerkstätten sind eine problematische Kombination. Das zeigen uns die AMS Daten für Wien jeden Monat aufs Neue sehr deutlich", so Marek in Richtung der Wiener Stadtregierung.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: Tel.: (+43-1) 4000 /81 913
presse.klub@oevp-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0001