Graf: ÖVP muss Scherbenhaufen in Ministerien aufräumen

Dritter Nationalratspräsident im Interview mit Unzensuriert.at - Teil 2

Wien (OTS) - Für Martin Graf zählen nach der ÖVP-Regierungsumbildung Inhalte und nicht Gesichter. Er erhofft vom neuen Vizekanzler Spindelegger mehr Unterstützung für Familien und Bundesheer. Die ÖVP müsse aber zuerst die "Scherbenhaufen" aufräumen, die in manchen Ressorts bestünden, erklärt Graf im Interview mit Unzensuriert.at und meint hier insbesondere Justiz und Wissenschaft. Der flächendeckenden Wiedereinführung von Studiengebühren steht der Obmann des Wissenschaftsausschusses im Nationalrat skeptisch gegenüber: "Österreich hat die höchste Steuer- und Abgabenquote in Europa, da ist es nicht einsichtig, ohne wirkliche Reformen weitere Belastungen unserer Jugend und bei den Familien vorzunehmen."

In der Integrationspolitik fordert Graf den neuen Staatssekretär Sebastian Kurz auf, sich an seinem dänischen Kollegen ein Vorbild zu nehmen: "Die dringendste Aufgabe eines Integrationsstaatssekretärs wäre es, zuerst einmal die Milliarden an Folgekosten der bislang falschen Zuwanderungspolitik zu erheben und sodann Vorschläge für eine sparsamere Politik in diesem Bereich zu machen."

Die FPÖ, so ist der Dritte Nationalratspräsident überzeugt, wird bei der nächsten Nationalratswahl um Platz eins rittern. Dann müssten andere Parteien ihre Linie korrigieren, wenn sie gemeinsam mit den Freiheitlichen regieren wollen. Wird er selbst 2013 Erster Nationalratspräsident? "Die Umsetzung des Parlamentsumbaus wäre eine enorm spannende Aufgabe."

Das Interview mit Martin Graf auf Unzensuriert.at:
http://tinyurl.com/66pphqh und http://tinyurl.com/3mldt7b

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0002