Bayr zu Erhöhung der EZA-Mittel: Zu wenig, aber erfreulicher erster Schritt

Wo ist konkreter Stufenplan zum Erreichen des 0,7-Prozent-Ziels?

Wien (OTS/SK) - "Ich sehe es als erfreulichen ersten Schritt, dass Vizekanzler Spindelegger, wie er gegenüber der APA angekündigte hat, die zusätzlichen Mittel, die 2015 für das Außenministerium budgetiert sind, für die Entwicklungszusammenarbeit(EZA)zur Verfügung stellen will", sagte die SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und globale Entwicklung, Petra Bayr am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressdienst. "Allerdings ist zu bedenken, dass die budgetierten Kürzungen im Außenamt bis 2014 die EZA voraussichtlich massiv treffen werden."****

"EZA-Projekte lassen sich nicht einfach wie ein Lichtschalter ein-und ausschalten. Und auch die Bildungs- und Bewusstseinsarbeit im EZA-Bereich lebt von der Kontinuität", sagte Bayr. Auch betonte Bayr, dass Österreich selbst mit den zusätzlichen 7 Mio. Euro ab 2015 noch weit von den seit vielen Jahren als Zielwert angepeilten 0,7 Prozent des BNE entfernt sei. Im europäischen Vergleich liegt Österreich weiterhin im Schlussfeld.

"Für die Glaubwürdigkeit unserer Entwicklungszusammenarbeit würde ich mir bis spätestens 2018 0,7 Prozent des BNE für den EZA-Bereich erwarten", sagt Bayr, die darauf hinweist, dass auch andere Staaten von der Wirtschaftskrise betroffen seien und dies nicht zum Vorwand für EZA-Kürzungen nehmen. Die SPÖ-EZA-Sprecherin pocht daher auf die Vorlage eines konkreten Stufenplans, damit Österreich das 0,7-Prozent-Ziel spätestens bis 2018 erreichen kann. (Schluss) up

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