Fekter im ÖSTERREICH-Interview: "Kein frisches Geld für die ÖBB"

Finanzministerin fordert Maßnahmen-Paket, um Pensionskosten zu senken

Wien (OTS) - Im Interview für die Sonntag-Ausgabe der Tageszeitung ÖSTERREICH zeigt Finanzministerin Maria Fekter der ÖBB die kalte Schulter. Es werde keine weiteren Zuschüsse für die maroden Bundesbahnen geben. Fekter: "Diese Schuldentreiberei der ÖBB kann nicht weitergehen. Da muss das Unternehmen selber einen Konsolidierungspfad angehen. Nur nach frischem Geld vom Staat zu rufen, wird nicht gehen. Rs wird kein frisches Geld für die ÖBB geben."

Maßnahmen kündigt Fekter auch bei den Budget-belastenden Pensionen an. Fekter: "Wir sind nach wie vor Weltmeister bei den Frühpensionen. Da muss es ein Bündel an Maßnahmen geben, um das faktische Pensionsantrittsalter an das gesetzliche anzunähern. Das alleine würde Milliarden bringen. Da ist der zuständige Sozialminister Hundestorfer gefordert. Ich bin keine Finanzministerin, die den Fachministern vorschreibt, wie sie etwas zu machen haben. Aber es muss etwas passieren, sonst können wir uns das System nicht mehr leisten."

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