ÖH: Regierung setzt zukunftsfeindlichen Kurs fort

Fortschreiben der "Offensivmaßnahmen" bedeutet reale Kürzungen

Wien (OTS) - "Die Universitäten werden einmal mehr im Regen stehen gelassen - sollte die Regierung wie heute angekündigt im Finanzrahmen lediglich die "Offensivmaßnahmen" fortschreiben, bedeutet dies, dass der Hochschulsektor mit realen Kürzungen konfrontiert wird", erklärt Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam. "Es fehlen alleine 300 Mio pro Jahr um den laufenden Betrieb sicherzustellen, also um ohnehin katastrophale Zustände zu konservieren", so Maurer weiter.

"Seit Jahren wird den Universitäten mehr Geld versprochen, aber ein verbindlicher Budgetpfad auf die versprochenen 2% des BIP für den tertiären Sektor bleibt eine Fata Morgana", so Mirijam Müller, ÖH-Generalsekretärin. "Österreichs verfehlte Hochschulpolitik zeichnet sich durch zu wenige Studierende und finanziell völlig ausgehungerte Universitäten aus", so Müller weiter.

"Diese kleingeistige Regierung setzt ihren zukunftsfeindlichen Kurs fort - im ausgerufenen "Jahr der Bildung" werden Studierende weiter verhöhnt - ein noch katastrophaleres Abschneiden im internationalen Vergleich ist sicher", so Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Pia Kranawetter, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 211
pia.kranawetter@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NHO0001