Mayer: Jeder junge Mensch in Österreich braucht faire Bildungschancen - unabhängig vom Geldbeutel der Eltern

Qualitätsoffensive von Bildungsministerin Schmied entschlossen vorantreiben

Wien (OTS/SK) - Die Qualitätsoffensive im Bildungsbereich muss mit Entschlossenheit vorangetrieben werden. Das ist das Fazit von SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer angesichts der neuesten Ergebnisse aus der Analyse zum "Eintritt junger Menschen in den Arbeitsmarkt". "Die Zahlen zeigen ganz deutlich, dass das Bildungsniveau in Österreich noch immer vom Elternhaus abhängt. Das müssen wir ändern:
Jeder junge Mensch in Österreich braucht eine faire Bildungschance -unabhängig von seiner Herkunft und dem Geldbeutel der Eltern", sagte Mayer am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.****

In Österreich gelingt es nur einem Drittel der 15- bis 34-Jährigen, einen höheren Bildungsabschluss als die Eltern zu erreichen. 70 Prozent schließen eine gleichwertige oder sogar niedrigere Ausbildung ab. "Deswegen ist es so wichtig, das Bildungssystem in Österreich grundlegend zu reformieren - hin zu mehr Durchlässigkeit und individueller Förderung", betont Mayer. Bildungsministerin Schmied habe bereits vieles erfolgreich auf den Weg gebracht, etwa bei den Bildungsstandards, die neue Matura oder mehr Schulautonomie. Wichtig sei nun, das Angebot an Ganztagsschulen in Österreich weiter auszubauen. Denn, "nur so lassen sich Schwächen frühzeitig ausgleichen und Talente stärken", so Mayer.

Deshalb wird mit den von der Regierung Faymann bereitgestellten Offensivmitteln von insgesamt 320 Millionen Euro das Ganztagsangebot in der Schule inklusive der Hortplätze auf rund 210.000 Plätze aufgestockt, speziell ausgebildete Freizeitpädagoginnen und Freizeitpädagogen sorgen dafür, dass ein Wechsel von Lern- und Förderangeboten mit Sport- und Freizeitmöglichkeit die individuelle Entwicklung der Kinder und Jugendlichen fördert. "Das entspricht den Erkenntnissen moderner Bildungsforschung und bedeutet einen weiteren Qualitätsschub", betonte Mayer.

Ein weiterer wichtiger Punkt sei vor diesem Hintergrund der flächendeckende Ausbau der Neuen Mittelschule für 10- bis 14-Jährige, der bis 2016 stufenweise erfolgen soll. "Die derzeitige frühe Bildungsselektion führt dazu, dass die Talente und Begabungen der Kinder zu wenig gefördert werden. Wir werden weiterhin den Ausbau der Neuen Mittelschule forcieren, um unseren Kindern die beste Ausbildung zu ermöglichen", bekräftigt der SPÖ-Bildungssprecher. (Schluss) sc/ele

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