FPÖ: Strache: Ungarn und Slowakei wollen Verlängerung bei Übergangsfristen bei Grunderwerb

"Tag der Arbeit" am 1. Mai wird trauriger Tag für Österreichs Arbeitnehmer

Wien (OTS) - Als ebenso billige wie heuchlerische Ausrede wertet FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache die Behauptungen der Bundesregierung, dass man die Übergangsfristen am Arbeitsmarkt nicht verlängern und dies auch nicht bei der EU-Kommission beantragen könne. Denn bei den Übergangsfristen für den Grunderwerb gehe dies sehr wohl.

Sowohl die Slowakei als auch Ungarn haben in Brüssel beantragt, die siebenjährige Übergangsfrist, in der Ausländer keinen Agrarboden in diesen beiden Ländern kaufen dürfen, bis zum 30. April 2014 zu verlängern. Ungarn tat dies bereits 2010, die Slowakei im Jänner 2011. "Offenbar haben diese beiden Länder überhaupt kein Problem damit, gegenüber der Europäischen Union ihre Interessen zu vertreten", meinte Strache. "Nur die österreichische Regierung spielt wie stets brav den Musterschüler, obwohl keines der Länder, für die die Übergangsfristen jetzt fallen sollen, auch nur annähernd westliches Lohnniveau erreicht." Für die österreichischen Arbeitnehmer werde dies schwerwiegende Folgen haben.

Der österreichische Arbeitsmarkt werde die zu erwartende Schwemme ausländischer Billigarbeitskräfte nicht verkraften, warnte Strache. Weitere Massenarbeitslosigkeit werde immer mehr Österreicher in die Armutsfalle treiben. Der bevorstehende "Tag der Arbeit" am 1. Mai werde ein trauriger Tag für Österreichs Arbeitnehmer sein. Einzig und allein die FPÖ setze sich für unsere Arbeitnehmer ein und sei der einzige verlässliche Partner für sie.

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