Viele Apotheken für Niederösterreich

Apotheken punkten durch die Arzneimittelberatung, ein breites Sortiment sowie Bereitschafts- und Zustelldienste

Wien (OTS) - Überall dort, wo in Niederösterreich eine Apotheke eröffnet, verbessert sich die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung deutlich. Jede Apothekeneröffnung stellt einen großen Gewinn für eine Gemeinde dar. Vor allem die kundenfreundlichen Öffnungszeiten, die fachliche Beratung, die Zustelldienste und die Produktvielfalt in der Apotheke werden im Vergleich zu einer kleinen ärztlichen Hausapotheke von der lokalen Bevölkerung sehr geschätzt.

Anzahl der Apotheken steigt

Die Arzneimittelversorgung in Niederösterreich war noch nie so gut und umfassend wie heute, nie zuvor war das Apothekennetz so dicht. Insgesamt versorgen 223 öffentliche Apotheken plus 6 Filialapotheken die Bevölkerung mit Arzneimitteln. Das renommierte Marktforschungsinstitut Karmasin hat im September 2009 die Einstellung der Landbevölkerung zu Apotheken abgetestet und ist dabei zu einem positiven Ergebnis gekommen: 84 Prozent der befragten Landbevölkerung ist es wichtig, eine Apotheke im Ort zu haben.

Konfliktfeld Ärztevertreter gegen Apotheken

"Trotz der sehr positiven Haltung der Landbevölkerung zu öffentlichen Apotheken versuchen Ärztevertreter zu verunsichern:
Lautstark wird das große Ärztesterben am Land ausgerufen und eine Horrorvision verwaister Arztpraxen sowie einer brachliegenden medizinischen Versorgung gezeichnet. Und das alles nur, weil der eine oder andere Landarzt den Verkauf von Arzneimitteln einstellen muss", sagt Mag. pharm. Werner Luks, Präsident der Apothekerkammer Niederösterreich.

Der Grund für die Panikmache ist meistens die Eröffnung einer neuen Apotheke in unmittelbarer Nähe der betreffenden Arztpraxis. Selbstverständlich verliert der Arzt durch die neue Apotheke keinen einzigen Patienten. Er geht weiter seinem erlernten Beruf nach und erstellt Diagnosen und Therapien. Lediglich der Verkauf von Arzneimitteln - der aus gesundheitspolitischen Gründen ohnehin nicht vom verschreibenden Arzt getätigt werden sollte - fällt weg. Für die meisten Ärzte stellt das auch kein grundlegendes Problem dar, da sie für ihre medizinischen Dienste ausreichend entlohnt werden.

Öffentliche Apotheke versus ärztliche Hausapotheke

Die öffentlichen Apotheken sind gesetzlich beauftragt, die österreichische Bevölkerung mit Arzneimitteln zu versorgen. Ihnen wird vom Gesetzgeber der Vorrang eingeräumt, während ärztliche Hausapotheken nur für kleinere Gemeinden - in denen eine öffentliche Apotheke wirtschaftlich nicht überlebensfähig wäre - vorgesehen sind.

Eine öffentliche Apotheke hat ein vielfach größeres und breiteres Arzneimittellager als eine ärztliche Hausapotheke. Eine ärztliche Hausapotheke hat nur jene Arzneimittel lagernd, die der betreffende Arzt für gewöhnlich verschreibt.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Apothekerkammer
Landesgeschäftsstelle Niederösterreich
Mag. pharm. Werner Luks
Tel.: 01/404 14/DW 162

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