SPÖ-Maier: Disco-Unfälle zwischen 2005 und 2010 deutlich zurückgegangen

Am meisten Unfälle in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark

Wien (OTS/SK) - Angesichts der bevorstehenden Feiertage
präsentiert SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier die Ergebnisse seiner parlamentarischen Anfrage zu Disco-Unfällen in Österreich. "Die Anzahl der Disco-Unfälle ist deutlich zurückgegangen, gab es 2005 noch 258 Disco-Unfälle, ging die Zahl im Jahr 2010 auf 134 zurück. Niederösterreich, Oberösterreich und die Steiermark liegen dabei immer voran", so Maier, der an die Gemeinden in diesen Bundesländern appelliert, mehr Disco-Busse anzubieten. "Disco-Busse sind eine sichere Alternative für Jugendliche", so Maier am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. In den Jahren 2005 bis 2010 gab es insgesamt 1.176 sogenannte Disco-Unfälle, das sind von Disco-Heimkehrern verursachte Autounfälle in Wochenend-Nächten. Die meisten gab es in Oberösterreich (288), Niederösterreich (280) und der Steiermark (220). Die wenigsten gab es im Burgenland (29). ****

Die häufigsten Ursachen seien dabei laut Maier Alkohol, Temporausch und Selbstüberschätzung. "Fast die Hälfte der Unfälle passiert aufgrund von Alkohol", so Maier. Deutlich zugenommen haben die Disco-Unfälle mit Alkohol in der Steiermark. Gab es 2009 "nur" 12 Disco-Unfälle mit Alkohol, waren es 2010 bereits 20. In Niederösterreich nahm die Anzahl der Disco-Unfälle mit Alkohol von 2009 auf 2010 wieder zu (2009: 15, 2010: 19), in Oberösterreich verzeichnete man 2010 deutlich weniger (2009: 20, 2010: 14) "Trotzdem sind diese drei Bundesländer in allen Disco-Unfall-Statistiken immer weit vorn", betont Maier. Die gefährdetste Altersgruppe ist jene zwischen 18 bis 24 Jahren. "Wir müssen gerade diesen jungen Menschen eine Alternative anbieten", so der SPÖ-Konsumentenschutzsprecher. Nicht abgefragt hat Maier geschlechtsspezifische Unterschiede. "Das werde ich bei der nächsten parlamentarischen Anfrage tun. Denn ich vermute, dass gerade junge Männer besonders gefährdet sind", so Maier. (Schluss) bj/rm

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