FPK-Dobernig: Treibstoffpreise in Rekordhöhe inakzeptabel!

Konsumenten und Unternehmen leiden unter Spritpreis-Wahn - Kritik an Kärntner Wirtschaftskammer-Präsident Pacher

Klagenfurt (OTS) - Kritik an Wirtschaftskammer-Präsident Franz Pacher übt heute, Donnerstag, Kärntens Konsumentenschutzreferent LR Harald Dobernig (FPK). Anlass ist ein Urteil des Obersten Gerichtshofes von Mitte April, durch das die Schließung der Landestankstellen im Burgenland verfügt wurde. "Es ist typisch für Pacher, das er dieses Urteil zum Anlass nehmen will, um auch in Kärnten mit der Wirtschaftskammer neuerlich gegen die Öffnung der Landestankstellen vorzugehen. Damit stellt er sich in völlig inakzeptabler Weise gegen die Kärntnerinnen und Kärntner, die Tag für Tag unter den Treibstoffpreisen in Rekordhöhe leiden", betont Dobernig. Es sei mit Sicherheit nicht Pachers Aufgabe, sich als Lobbyist der großen Ölkonzerne zu betätigen.

Der Landesrat verweist auf eine aktuelle Untersuchung des ÖAMTC, wonach die Treibstoffpreise noch nie so teuer waren wie heuer zu Ostern, obwohl die Rohölpreise den Rekordwert aus dem Jahr 2008 noch längst nicht erreicht haben. "Von einem Vertreter der Volkspartei wie Franz Pacher erwarten sich die Menschen, dass er im Sinne des Volkes arbeitet und sich nicht gegen das Volk stellt. Anstatt ein Ende der 13 Landestankstellen und der Abgabe von verbilligtem Diesel zu fordern, müsste Pacher bei Wirtschaftsminister Mitterlehner vorstellig werden und endlich wirksame Maßnahmen gegen den Spritpreis-Wahn fordern", so Dobernig.
Im Übrigen vergesse Pacher offenbar völlig, dass nicht nur die Konsumenten, sondern auch die tausenden Klein- und Mittelbetriebe in Kärnten unter den hohen Treibstoffpreisen leiden und mit massiven Kostensteigerungen zu kämpfen haben.

Er, Dobernig, sehe nach wie vor den zuständigen Wirtschaftsminister gefordert, dessen Spritpreisgipfel vor einigen Wochen völlig unzureichende Ergebnisse gebracht habe. "Solange die großen Konzerne weiter Rekordgewinne einfahren sich eine goldene Nase auf dem Rücken der Autofahrerinnen und Autofahrer verdienen, muss es Gegenwehr geben. In Kärnten haben wir uns im Rahmen unseren Möglichkeiten durch die Öffnung der Landestankstellen für alle gewehrt und werden diese Linie fortsetzen. Auch auf Bundesebene müssen endlich alle möglichen Schritte ergriffen werden", fordert Konsumentenschutzreferent Dobernig abschließend.

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