Rudas zu AKW-Entscheidungen in Deutschland und Italien: Stimmung gegen Atomkraft nimmt zu

SPÖ unterstützt große Anti-AKW-Kundgebung am Ostermontag - Auch Bundeskanzler Werner Faymann nimmt teil

Wien (OTS/SK) - Nach dem Aussetzen der AKW-Laufzeitverlängerung in Deutschland und dem Stopp der Atompläne in Italien haben nun schon zwei große europäische Länder eine Wende in ihrer AKW-Politik eingeleitet. Für SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas "ein wichtiges Signal, dass die Stimmung gegen Atomenergie in Europa zunimmt und auch Staaten die Lehren aus Fukushima ziehen". Umso wichtiger sei es, eine europaweite Bürgerinitiative für ein AKW-freies Europa zu unterstützen; Bundeskanzler Werner Faymann und SPD-Chef Sigmar Gabriel haben sich klar dazu bekannt. ****

"In Deutschland und in Italien, aber auch in vielen anderen europäischen Staaten ist die Stimmung der Bevölkerung klar gegen die Kernenergie. Die europäischen Bürgerinnen und Bürger sind hier unsere wichtigsten Verbündeten", so Rudas am Donnerstag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst.

In diesem Zusammenhang weist Laura Rudas auf die große Gedenkveranstaltung am Ostermontag in Wien hin, bei der der Opfer von Tschernobyl und Fukushima gedacht und der Ausstieg aus der Atomenergie in Europa gefordert wird. Auch Bundeskanzler Werner Faymann wird bei der Kundgebung, die am Montag um 18 Uhr auf dem Wiener Stephansplatz beginnt, sprechen.

Organisiert wird die Kundgebung "Abschalten jetzt!" von Global 2000, unterstützt u.a. von der SPÖ, den Kinderfreunden, den Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen, zahlreichen NGO, Kirchenvertretern und den Grünen. (Schluss) ah/sv/ele

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0003