LGV-Frischgemüse & Wien Energie Fernwärme präsentieren: Klimaneutrales Frischgemüse aus Wien

Wien (OTS) - Zwei Wiener Leitbetriebe - LGV-Frischgemüse und Wien Energie Fernwärme - lassen mit einer großen gemeinsamen Umweltinitiative aufhorchen: Die zwei Unternehmen haben eine Klimaschutzpartnerschaft geschlossen, die bereits kraftvolle Früchte trägt. Die LGV-Gärtner in Wien nützen die CO2-neutrale Fernwärme für den Gemüseanbau und sparen so jährlich über 50.000 Tonnen schädliche CO2-Emissionen ein. Damit zählt die Klimaschutzpartnerschaft zu den Vorreitern und effektivsten Initiativen im österreichischen Lebensmittelbereich.

Anfang April wurde die Zusammenarbeit zwischen LGV-Frischgemüse und Wien Energie Fernwärme in einem Simmeringer LGV-Gärtnermeisterbetrieb besiegelt: Der Geschäftsführer von Wien Energie Fernwärme, Thomas Irschik, übergab eine Klimaschutztafel an Gerald König, Vorstand der LGV, stellvertretend für alle 64 kooperierenden LGV-Gärtner in Wien.

Klimaschutzpartnerschaft zwischen LGV-Frischgemüse Wien und Wien Energie Fernwärme

"Regionale Klimainitiativen mit konkreten, spür- und messbaren Auswirkungen werden immer wichtiger. Bereits seit über 15 Jahren -lange bevor Nachhaltigkeit thematisiert wurde - besteht die kontinuierliche, erfolgreiche und gute Zusammenarbeit zwischen den Gärtnern der LGV-Frischgemüse und Wien Energie Fernwärme", so Gerald König, Alleinvorstand der LGV-Frischgemüse.

Die Gärtnerfamilienbetriebe der Genossenschaft LGV-Frischgemüse befinden sich im 11. Bezirk in Wien. Unter Glas, geschützt vor Umwelteinflüssen wie Schädlingen, zu viel Regen oder Hagel, bauen die Gärtnermeister das frische Gemüse an, das bereits seit über 65 Jahren die heimische Bevölkerung versorgt. Am Rande der Gemüsesaison werden die Glashäuser beheizt. Dies geschieht bereits seit vielen Jahren umweltschonend dank der Grünen Wärme von Wien Energie Fernwärme. So kann das frische Wiener Gemüse nahezu CO2-neutral angebaut werden. Zusätzlich hat das Wiener Gemüse sehr
kurze Transportwege bis es in den hiesigen Handel kommt, wodurch die Klimabilanz noch besser ausfällt.

"Die Fernwärme von Wien Energie leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstoßes der Millionenstadt Wien. Unsere Zusammenarbeit mit LGV-Frischgemüse ermöglicht es, einen CO2-neutralen Energieträger dafür zu nutzen, den Konsumenten regional frisches und weitgehend klimaneutrales Gemüse anzubieten. Damit schonen wir Hand in Hand nachhaltig die Umwelt", zeigt Thomas Irschik, Geschäftsführer von Wien Energie Fernwärme, die Vorteile der Kooperation auf. Nach dem Allgemeinen Krankenhaus Wien sind die Simmeringer LGV-Gärtner der zweitgrößte Fernwärme-Kunde von Wien Energie Fernwärme.

Allein durch die Nutzung der Fernwärme sparen die Gärtnermeister der LGV-Frischgemüse jährlich über 50.000 Tonnen an schädlichen CO2-Emissionen ein.

Vorbildhaft: Klimaneutrales Frischgemüse aus Wien

Mit dem frischen Gemüse der Simmeringer LGV-Gärtner kann in der Saison die ganze Millionenstadt Wien versorgt werden. Als Hauptnahversorger für frisches Gemüse leistet die Gemüsegenossenschaft einen ganz wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

64 der Wiener Gärtnerbetriebe der LGV nützen die klimaneutrale Fernwärme.

Rund 35 Millionen Gurken wurden 2010 in Simmering produziert, 92 Prozent mit Hilfe der umweltfreundlichen Fernwärme. 11 Millionen Paradeiser und 20 Millionen Paprika konnten mit Hilfe der Fernwärme und alternativer Heizmethoden im geschützten Anbau reifen.

Gerald König: "Die Gewächshäuser haben leider aufgrund internationaler schwarzer Schafe einen schlechten Ruf. Bei LGV-Frischgemüse werden die Gewächshäuser zum Schutz der Pflanzen und Ressourcen eingesetzt. 2010 gab es große Rückschläge beim Gemüseanbau, da Hagel und das schlechte Wetter viele Ernten vernichteten. Hierbei sind die Gewächshäuser unersetzlich für die Versorgung der Bevölkerung!"

"Grüne Wärme" Fernwärme

Im Kampf gegen die stetige Erwärmung unserer Atmosphäre spielen regionale Klimaschutzinitiativen eine immer bedeutendere Rolle. Gerade Fernwärme leistet hier einen unverzichtbaren Beitrag zur Reduktion des CO2-Ausstoßes, da sie bedeutend weniger schädliche Emissionen als Kohle, Öl oder Gas verursacht. Insgesamt werden durch Fernwärme in der Bundeshauptstadt bereits jetzt jährlich CO2-Emissionen von rund 1,9 Millionen Tonnen vermieden.

Speziell in Wien sind dafür die besonders effiziente Nutzung von Primärenergie (Gas und Öl) und die Nutzung bereits vorhandener Ressourcen aus der Stromerzeugung, Müllverbrennung und der Industrie verantwortlich.

- Insgesamt werden durch Fernwärme in der Bundeshauptstadt CO2-Emissionen von rund 1,9 Millionen Tonnen pro Jahr vermieden.

  • Eine Erhöhung des Marktanteils von Fernwärme auf 50 Prozent spart 2,7 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr.
  • Fernwärme ist in Wien um rund 75 Prozent energieeffizienter als vergleichbare Heizformen.
  • Hinsichtlich der Treibhausgasemissionen ist Fernwärme in Wien mit Biomasseheizungen vergleichbar.
  • Ohne Fernwärme wäre in Wien der Bedarf an Primärenergie um 42 Prozent höher. Die Treibhausgasemissionen wären um 52 Prozent höher.

LGV-Frischgemüse als Wiener Klima-Leitbetrieb

Die Kooperation mit Wien Energie Fernwärme ist für die Gärtnergenossenschaft LGV-Frischgemüse ein absolut logischer Schritt. Als Vermarkter für frisches Gemüse ist für die LGV seit ihrer Gründung vor über 50 Jahren Umweltschutz und Ressourcenschonung ein essenzieller Teil der Lebens- und Arbeitsphilosophie. Die 250 LGV-Gärtnermeister in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland leben in und mit der Natur und halten sich tagtäglich bei ihren Pflanzen auf. Allein aus diesem Hintergrund wird Umweltschutz groß geschrieben.

LGV-Frischgemüse ist bestrebt, seine Einwirkung auf das Klima vorbildlich und so positiv wie möglich zu gestalten und laufend zu verbessern. 64 Gärtnereibetriebe in Wien setzen auf die klimaneutrale Fernwärme. Für die Bewässerung der Pflanzen sammeln die Gärtner Regenwasser oder nutzen eigene Hausbrunnen. Die Gemüsepflanzen werden laufend mittels schonender Tröpfchenbewässerung versorgt. So kann eine große Menge Wasser eingespart werden. Alle frischen Gemüse der LGV-Frischgemüsegärtner sind gentechnikfrei.

Abschließend fasst König die Nachhaltigkeitsorientierung der LGV zusammen: "Die ganze Arbeit unserer Gärtner und der LGV-Frischgemüse als Genossenschaft ist auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Dies zeigt sich schon bei der langen Tradition, die dieser Beruf in den Mitgliedsbetrieben hat: Die meisten sind bereits in fünfter Generation tätig und geben ihr Wissen jeweils an die neue Generation weiter. Unsere Rücksicht auf die Natur und unser Umfeld zieht sich von unseren generischen Produkten bis hin zu Transport und Lagerung."

Über LGV-Frischgemüse:

LGV-Frischgemüse ist Österreichs größter Nahversorger von frischem Gemüse. Sie ist die Genossenschaft von 250 Gemüsegärtnern aus den Regionen Wien, Niederösterreich und Burgenland, wobei sie im Burgenland mit der SGV-Sonnengemüse Vertriebsgesellschaft kooperiert. 2010 erzielte die LGV einen Bruttoumsatz von rund 80 Millionen Euro. Pro Jahr verkauft die Genossenschaft mehr als 50.000 Tonnen frisches Gemüse in ganz Österreich und hat damit einen Marktanteil während der Frischgemüse Saison von 60 Prozent.

Über Wien Energie Fernwärme:

Wien Energie Fernwärme gehört mit einem Leitungsnetz von über 1.100 Kilometern zu den größten Fernwärmeunternehmen Europas. Als Tochtergesellschaft der Wien Energie GmbH beschäftigt Wien Energie Fernwärme knapp 1.200 Mitarbeiterinnen und erzielte im Geschäftsjahr 2009/2010 einen Umsatz von 450,5 Millionen Euro. Wien Energie Fernwärme beliefert über 300.000 Wohnungskunden und mehr als 6.000 Großkunden in Wien mit Wärme für Heizung und Warmwasser.

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Rückfragen & Kontakt:

LGV-Frischgemüse Wien reg. Gen. M. b. H.
Mag. (FH) Elke Raschbacher
Haidestr. 22, 1110 Wien
Tel.: +43 1 76069 - 410
Fax: +43 1 76069 - 411
E: e.raschbacher@lgv.at

Wien Energie
Mag. Ruth Strobl
Tel.: +43 1 4004- 74201
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E: ruth.strobl@wienenergie.at

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