Wirtschaft: Entscheidung für Staatssekretariat Integration, ein erster Schritt in die richtige Richtung

Wirtschaft für Integration sieht Chance für historische Pionierfunktion Wien - Expertenbeirat wichtige Idee

Wien (OTS) - "Wir wünschen dem frischgebackenen Staatssekretär alles Gute für die herausfordernde Aufgabe, er hat die Chance für eine historische Pionierfunktion!", so die Initiatoren und Obleute des Vereins Wirtschaft für Integration, Georg Kraft-Kinz und Ali Rahimi zur heute erfolgten Angelobung von Sebastian Kurz (ÖVP) als erstem Integrationsstaatssekretär in der Geschichte der Republik Österreich. -

"Es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wir erwarten uns aber eine Emanzipation vom Sicherheitsthema. Integration ist eine Querschnittsmaterie. Österreich braucht hier ein Gesamtkonzept für die Bereiche Wirtschaft, Bildung, Kultur und Soziales," so Kraft-Kinz und Rahimi. "Wir unterstützen die Idee für einen Expertenbeirat wie von Caritasdirektor Michael Landau angeregt. Hier kann dem Anspruch der Querschnittsmaterie und der Zukunftsorientierung für Österreich sicher wesentlich Rechnung getragen werden", so die Einschätzung von Kraft-Kinz und Rahimi.

Das jüngste Regierungsmitglied hat Verantwortung für die Jungen

"Gerade mit dem Blick auf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund hat das jüngste Mitglied der Bundesregierung Verantwortung für ein doppeltes Lobbying bei den Regierungskolleginnen und -kollegen", streichen Kraft-Kinz und Rahimi einen Vorteil hervor.

Auf der einen Seite gäbe es eine - in der öffentlichen Diskussion weitgehend ignorierte - große Zahl an beeindruckenden, tollen jungen Menschen, die sich durch Mehrsprachigkeit, Leistungswillen, aber auch eine hohe Mobilität auszeichnen. "Wer diese jungen Menschen erlebt, redet über das Thema Integration und Migration chancen - und potenzialorientiert!", so Kraft-Kinz und Rahimi.

Auf der anderen Seite stünde eine große Zahl Jugendlicher mit Migrationshintergrund die mangels ausreichender Qualifizierung nicht in das Ausbildungs- und Beschäftigungssystem integriert werden. "Hier tragen wir Verantwortung, dass diese Generation nicht zu einer verlorenen Generation wird, die durch Jahrzehnte den österreichischen Staat vor dann nicht mehr lösbare Fragen stellt", warnen die Obleute von Wirtschaft für Integration.

"Wir haben kein Ausländerproblem, sondern ein soziales Problem, das nicht abgeschoben werden kann"

"Denn", so Kraft-Kinz und Rahimi, "das ist kein 'Ausländer-Problem' das abgeschoben werden kann oder vor dem wir unsere Mauern hochziehen können - es ist ein dramatischer sozialer-Brennpunkt in unserem Land der da ist und bleibt."

Der neue Staatssekretär "hat die Chance an Konzepten mitzuarbeiten, die Potenziale zu stützen und ein Bildungssystem mitzuverantworten,das Schüler mit Migrationshintergrund nicht als Störfaktoren sondern als Chance begreift."

Für Kraft-Kinz und Rahimi ist es keine Frage: "Das Thema Integration ist eine Querschnittsmaterie - und Zeit zu Handeln ist jetzt! Gelungene Integration braucht ein Gesamtkonzept: Recht auf Familie, Zugang zum Arbeitsmarkt, faire soziale Absicherung, Zugang zur Bildung, vertretbare Wohnverhältnisse, Möglichkeit der gesellschaftlichen Mitverantwortung, zumindest in der Kommunalpolitik."

Wirtschaft für Integration - innovativ, prominent und erfolgreich

261 Einreichungen für den Österreichischen Integrationspreis 2011 (2010: 362)- organisiert gemeinsam mit den ORF -, 440 Anmeldungen für den ersten Österreichischen Integrationstag am 11. März 2011, über 200 SchülerInnen beim mehrsprachigen Redewettbewerb "Sag's multi!" 2011 mit 40 Sprachen - der Verein "Wirtschaft für Integration" hat seit seiner Gründung im Frühjahr 2009 mehrere innovative Projekte umgesetzt.

"Wir sind ein Wirtschaftsverein, kein Sozialverein!" mit dieser Kurzdefinition sind die Initiatoren Dr. Georg Kraft-Kinz, GD Stv. der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien und sein Freund, der in Teheran geborene Wiener Unternehmer Mag. Ali Rahimi, gemeinsam mit Dr. Johannes Schuster als weiterem stellvertretenden Obmann des Vereins (und Vorstandsmitglied der RZB), im März 2009 an die Öffentlichkeit getreten.

Als Schirmherren fungieren der Wiener Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Raiffeisen Generalanwalt Dr. Christian Konrad.

Im Vorstand unterstreichen ihr persönliches Interesse am Thema: Dr. Hannes Ametsreiter (CEO Telekom und mobilkom Austria),Dr. Andreas Brandstetter (GD Stv., UNIQA), Mag.a Bettina Breiteneder (Breiteneder Immobilien), Mag.a Bettina Glatz-Kremsner (Vorstandsdirektorin,Österreichische Lotterien), KommR. Peter Hanke (Wien-Holding), Frank Hensel (Vorstandsvorsitzender REWE),GD Ing. Wolfgang Hesoun (Siemens), Mag. Georg Kapsch (Vorstandsvorsitzender Kapsch TrafficCom AG), Prof. Mag. Rudolf Klingohr (Interspot Film GmbH), Kurt Mann (Mann Bäckerei & Konditorei GmbH & Co KG), Andreas Schwerla (Managing Director, McDonald's Franchise GmbH), Peter Spak (HINK-Pasteten), Ing. Karl-Heinz Strauß (Vorstandsvorsitzender PORR AG), GD Dr. Franz Wohlfahrt (Novomatic)
Geschäftsführerin ist Mag.a. Zwetelina Ortega, Generalsekretär Peter Wesely.

www.vwfi.at

Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien (RLB NÖ-Wien) ist Gründungs- und Hauptsponsor von "Wirtschaft für Integration".

Rückfragen & Kontakt:

Peter Wesely, Generalsekretär Wirtschaft für Integration, Tel.: 051700/93004, peter.wesely@raiffeisenbank.at

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