FVMI: Zu Ostern in Österreich billiger tanken

Im Vergleich zu unseren Nachbarländern ist heimischer Kraftstoff meist deutlich günstiger

Wien (OTS) - Die internationalen Kraftstoffpreise steigen seit Dezember 2010 deutlich schneller als die heimischen Preise für Benzin und Diesel. Aus diesem Grund empfiehlt es sich vor Auslandsreisen nochmals in Österreich vollzutanken. Fakt ist nämlich, dass die Kraftstoffpreise auch zu Ostern in den meisten Nachbarländern deutlich über dem österreichischen Niveau liegen werden. Dafür verantwortlich ist der harte Wettbewerb der heimischen Tankstellenbetreiber untereinander. So bleiben die Preise hierzulande mit oder ohne steuerlichen Anteil vergleichsweise niedrig. Zum Beispiel kosten Superbenzin 95 an der Zapfsäule in Deutschland laut EU-Erhebung von dieser Woche im Durchschnitt um 28 Cent/Liter, in Italien um 16 Cent/Liter oder in Ungarn um 4 Cent/Liter mehr als in Österreich. Diesel ist in Deutschland um 7 Cent/Liter, in Italien um 10 Cent/Liter oder in Ungarn um 5 Cent/Liter teurer.

Die Brutto-Tankstellenmargen gehören in Österreich gerade bei steigenden Preisentwicklungen zu den niedrigsten in Europa. Das ergibt sich auch aus den regelmäßigen Erhebungen des internationalen Beratungsunternehmens Wood-Mackenzie. Im Rahmen des letzten Spritpreisgipfels im BMWFJ bestätigten sowohl das IHS (Institut für höhere Studien) als auch die BWB (Bundeswettbewerbsbehörde), dass es in Österreich im Tankstellengeschäft keine ungerechtfertigten Preisaufschläge gibt. "Die heimischen Kraftstoffpreise müssten aufgrund der internationalen Marktentwicklung höher liegen. Dank des nationalen Verdrängungswettbewerbes der Mineralölunternehmen tanken die Österreicher aber günstiger als viele Autofahrer in anderen europäischen Ländern", erklärt Dr. Christoph Capek, Geschäftsführer des Fachverbandes der Mineralölindustrie.

Tanken ist in Österreich im internationalen Vergleich immer noch günstig

Österreich liegt bei den Kraftstoffpreisen auch in der Osterwoche unter dem EU-Durchschnitt. Eurosuper ist an den Tankstellen durchschnittlich um 15,6 Cent und Diesel um 4,8 Cent pro Liter günstiger als im EU-Durchschnitt. Dass die Preise für Benzin und Diesel seit Jahren konstant unter dem EU-Mittelwert liegen, beweist, dass sich die heimischen Spritpreise stets im internationalen Gleichklang bewegen.

Über den FVMI

Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) ist eine bundesweite Fachorganisation im Bereich der Wirtschaftskammer Österreich und als gesetzliche Interessenvertretung Bindeglied zwischen Wirtschaft und Öffentlichkeit. Mitglieder sind österreichische Unternehmen, die Rohöl aufsuchen und fördern (upstream), in Pipelines transportieren (midstream) und in eigenen oder konzernverbundenen Raffinerien verarbeiten sowie Mineralölprodukte vertreiben (downstream).

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