Rettungshunde: Samariter auf vier Pfoten

Am 24. April 2011 findet der Tag des Rettungshundes statt

Wien (OTS) - Am letzten Sonntag im April wird der
internationale "Tag des Rettungshundes" gefeiert. Dabei präsentieren sich nicht nur die vierbeinigen Helfer, sondern auch ihre Besitzerinnen und Besitzer, die fast immer ehrenamtlich tätigen Rettungshundeführer.

Der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs (ASBÖ) verfügt über sieben Rettungshundestaffeln in fünf Bundesländern mit Trümmer- und Flächensuchhunden, Besuchs- und Therapiehunden sowie Mantrailer-Hunden, die Menschen aufgrund ihres individuellen Geruchs aufspüren. Bei der ASBÖ-Rettungshundestaffel sind alle Mitglieder ehrenamtlich tätig.

Wie viel Zeit und Engagement die Hundeführerinnen und Hundeführer dabei investieren, zeigt ein Überblick über die Aktivitäten der letzten Wochen. So konnte Anfang März in Tirol ein vermisstes 8-jähriges Kind mit schwerer geistiger Behinderung dank des Mantrailer-Hundes Arthus und seiner Hundeführerin Gundula Czappek innerhalb kürzester Zeit wohlauf gefunden werden. Gleich drei Hundestaffeln des Samariterbundes (Ebreichsdorf, Burgenland Nord und Süd) suchten Anfang April nach einer abgängigen Frau in Fischamend. In Kärnten waren die Flächensuchhunde des Samariterbundes Anfang April an einer erfolgreichen Suchaktion der Polizei beteiligt. Kurz darauf konnten die beiden burgenländischen Hundestaffeln bei einer groß angelegten Einsatzübung in Strem ihr Können auf die Probe stellen und zwei Personen aufspüren. Gleichzeitig bewiesen die ASBÖ-Trümmersuchhunde bei einer EU-Katastrophenübung in Holland, dass sie auch für ein schweres Erdbeben im Ausland einsatzbereit sind. Den meisten Menschen sind die Rettungshunde des Samariterbundes jedoch durch ihre vielen öffentlichen Vorführungen bekannt, bei denen sie ihr Können demonstrieren.

"Was die ehrenamtlichen Rettungshundestaffelführerinnen und -führer leisten, ist beeindruckend. Sie investieren viel Zeit in die Ausbildung ihrer Hunde, in Übungen und Einsätze, um letztlich etwas zur Sicherheit von uns allen beizutragen. Dafür gebührt ihnen gerade im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 besonderer Respekt", kommentiert Reinhard Hundsmüller, Bundessekretär des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs.

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