Haubner zu ÖGB: Pauschaler Angriff auf Arbeitgeber/innen aus unterster Schublade

ÖGB-Pensionist/innen verkennen Situation - falsche Anreize machen Österreich zum Frühpensions-Vizeweltmeister

Wien, 20. April 2011 (OTS) - Als "pauschalen Angriff auf alle Arbeitgeber/innen im Land und Griff in die unterste und verstaubteste ideologische Schublade", bezeichnet Wirtschaftsbund-Generalsekretär, Abg.z.NR Peter Haubner die heutigen Aussagen aus den Reihen der ÖGB-Pensionist/innen zum Thema ältere Arbeitnehmer. Eine "pauschale Verunglimpfung aller, die unternehmerisches Risiko in Kauf nehmen, Verantwortung für ihre Mitarbeiter/innen übernehmen und Arbeitsplätze schaffen", sei auf das Schärfste zurückzuweisen. Der Versuch, die österreichischen Unternehmen für die steigende Inanspruchnahme der Invaliditätspensionen verantwortlich zu machen, sei "in höchstem Maße unseriös und unglaubwürdig", so Haubner.

Die ÖGB-Pensionist/innen würden die Situation im Pensionsbereich offensichtlich bewusst verkennen. Das Problem liege im Pensionssystem selbst, das seit Jahrzehnten falsche Anreize setze und einen früheren Pensionsantritt ermögliche statt längeres Arbeiten zu belohnen. Österreich sei nicht umsonst Vizeweltmeister im Bereich der Frühpensionen.

"Statt Schuldige zu suchen, wäre es daher angebracht, konstruktiv und objektiv an tragfähigen Lösungen zur Sicherung des Pensionssystems für die nächsten Generationen mitzuwirken. Leider beschränkt sich die Beteiligung des ÖGB auf die Verteidigung von Pensionsprivilegien und Frühpensionsmöglichkeiten. Das erinnert an ein Vorgehen nach dem Motto "hinter mir die Sintflut"", so der Generalsekretär abschließend.

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