Regierungsumbildung: Enttäuschung bei den Kinderfreunden

Die Österreichischen Kinderfreunde sehen bei der Besetzung des neu geschaffenen Integrationsstaatssekretariats eine vergebene Chance.

Wien (OTS) - "Es ist sehr schade, dass die ÖVP beim Thema Integration nicht auf Expertise und Erfahrung setzt", so Gernot Rammer, Bundesgeschäftsführer der Österreichischen Kinderfreunde. Das neu geschaffene Integrationsstaatsekretariat sei eine große Chance für das Land gewesen: "Auch wenn die Schaffung einer Regierungsstelle für Migration und Integration begrüßenswert ist, so müsste sie doch mit einem oder einer ExpertIn besetzt werden", fordert Rammer.

Die Auflösung des Familienstaatssekretariats ist für Rammer auch ein zweischneidiges Schwert: "So wird zwar Familienpolitik im Ministerium zur Chefsache, jedoch muss Minister Mitterlehner jetzt zeigen, dass die Anliegen der Familien auch in der Regierung abgebildet werden. Es ist zu wünschen, dass er nun auch als Familienminister auftritt und nicht nur die Interessen der Wirtschaft vertrtitt", so Rammer abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. (FH) Daniel Bohmann,
Pressereferent der Österreichischen Kinderfreunde
Tel.: 01 / 512 12 98 / 60, 0699/19529488, daniel.bohmann@kinderfreunde.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | KIB0001