19.500 Menschen holten sich Kärntner Teuerungsausgleich ab

LH Dörfler und LR Dobernig ziehen Abschlussbilanz - Teuerungsausgleich zeitgemäßer denn je - Diese soziale Maßnahme wird es auch in Zukunft geben

Klagenfurt (OTS/LPD) - Eine Abschlussbilanz über die Auszahlung
des Kärntner Teuerungsausgleiches 2010/2011 ziehen Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Finanzreferent LR Harald Dobernig heute, Dienstag. "Mit insgesamt 19.491 gestellten Anträgen und zwei Millionen Euro an ausbezahlter Unterstützung für finanziell schwächere Kärntnerinnen und Kärntner konnte auch heuer wieder eine wichtige soziale Unterstützung geleistet werden", erklärten Dörfler und Dobernig.

Von den knapp 19.500 Anträgen, wurden 12.897 über die direkte Barauszahlung abgewickelt, 6.594 Auszahlungen erfolgten als Post-oder Kontoanweisung. "Die Bezugsberechtigten haben die Möglichkeit, zwischen Barauszahlung oder Überweisung zu entscheiden. Es hat sich aber auch im heurigen Jahr gezeigt, dass die Bürger den Kontakt zu uns suchen und sich das Geld gerne persönlich abholen", so Dörfler, der auch darauf hinweist, dass bei der Barauszahlung des Teuerungsausgleiches oft viele Anliegen der Bürger direkt im Gespräch mit den Politikern geklärt werden können.

Den Teuerungsausgleich in Höhe von 100 Euro haben Pensionisten mit Ausgleichszulage, Bezieher der allgemeinen Wohnbeihilfe, Bezieherinnen des Kärntner Müttergeldes und Bezieher des Kärntner Familienzuschusses erhalten. Bei Erfüllung zumindest einer dieser Förderkriterien haben Familien mit drei oder mehr minderjährigen Kindern die erhöhte Förderung von 150 Euro in Anspruch nehmen können. Aufgeteilt auf die Bezirke gab es die meisten Anträge aus Klagenfurt Stadt (3.985), gefolgt von Villach Stadt (2.531) und Spittal an der Drau (2.330).

Für Dobernig ist der Teuerungsausgleich heute zeitgemäßer denn je. "Die Inflationsrate steigt wieder massiv an, im März betrug sie in Österreich 3,1 Prozent. Nicht nur die Treibstoffpreise sind explodiert, auch bei den Lebensmitteln gab es laut AK-Preismonitoring eine Preissteigerung von fast acht Prozent seit September 2010. Gerade für Menschen mit geringen finanziellen Mitteln ist daher die unbürokratische Unterstützung durch den Kärntner Teuerungsausgleich enorm wichtig", betont der Landesrat.

Die Politik sei dafür verantwortlich, den Menschen dort zu helfen, wo sie dringend Hilfe benötigen. Der Teuerungsausgleich sei dafür eine geeignete Hilfestellung. "Viele Familien und sozial Schwache benötigen den Teuerungsausgleich, um sich finanziell etwas mehr bewegen zu können. Gerade in Krisenzeiten, bedeute der Teuerungsausgleich eine leichte Linderung", erklärt Dörfler.

Dobernig kündigt daher eine Fortsetzung des Teuerungsausgleiches an. "Am Teuerungsausgleich hat es in der Vergangenheit viel unverständliche Kritik gegeben. Die große Anzahl an Menschen, die wieder einen Antrag gestellt haben, zeigt aber, wie wichtig die Unterstützung durch diese Aktion ist. Daher wird es den Teuerungsausgleich auch in Zukunft geben", so der Finanzreferent. (Schluss)

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