Lukas Mandl erfreut über die Entscheidung von Maria Fekter für Facebook

BM Fekter hat heute für Polizistinnen und Polizisten den Zugang zu Facebook geöffnet. Das sei der richtige Weg, findet ÖAAB-GS Mandl.

Wien (OTS) - "Das Bundesministerium für Inneres geht den richtigen Weg", freut sich LAbg. Mag. Lukas Mandl, Generalsekretär des Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbundes ÖAAB in der ÖVP. Bundesministerin Dr. Maria Fekter hat heute entschieden, dass alle Polizistinnen und Polizisten auch auf ihren Dienstcomputern in Facebook einsteigen dürfen und die technischen Möglichkeiten dafür bekommen sollen. "Als Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund ÖAAB in der ÖVP verlangen wir schon länger, dass von Dienstgeberseite Sperren und Verbote gegen Social Media Plattformen dringend zu überdenken sind. Freiheit, Eigenverantwortung und Vertrauen in mündige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind der bessere Weg im Umgang mit Social Media am Arbeitsplatz", erklärt Mandl.****

"Es ist auch nicht zu vergessen, dass jede Arbeitnehmerin und jeder Arbeitnehmer auch Botschafterin oder Botschafter des Unternehmens oder der Dienststelle ist: das gilt am Stammtisch genauso wie im Bereich der Social Media. Für den Bereich der Polizeiarbeit ist noch zu erwähnen, dass das Verbrechen auch und gerade vor dem Internet nicht Halt macht. Daher ist es nur schlüssig, dass Polizistinnen und Polizisten bei ihrer Arbeit auch auf Zugang zu Social Media Plattformen angewiesen sind. Die Entscheidung von Maria Fekter ist daher sehr klug und richtungsweisend. Auch in der Wirtschaft gibt es kaum noch Bereiche, in denen sich die Arbeit nicht auch online abspielt. Also haben Unternehmen, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hier Freiheit zugestehen, einen Wettbewerbsvorteil", so Mandl.

Der ÖAAB-Generalsekretär kündigt auch an, dass dieses Jahr noch mehr Arbeitgeber "positiv vor den Vorhang geholt werden sollen, die sich hier vorbildlich verhalten, die ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht Kommunikationsverbote auferlegen". Facebook sei "schon fast so etwas wie das Betriebssystem des Internet. Und immer mehr Menschen kommunizieren nun auch einmal über Facebook. Vor hundert Jahren hat man Arbeiterinnen und Arbeitern den Lohn wöchentlich ausbezahlt, weil man ihnen nicht zugetraut hat, mit größeren Geldsummen umzugehen. Das wurde überwunden. Nun sollten wir die Vorstellung überwinden, man könnte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nicht zutrauen, mit Kommunikationsmedien umzugehen. Es wäre absurd, Menschen beim Eingang zum Arbeitsplatz das Mobiltelefon abzunehmen. Als genauso absurd wird es sich entpuppen, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Kommunikation über Social Media zu sperren oder zu verbieten", so der ÖAAB-Generalsekretär abschließend.

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