Mölzer: Hans-Peter Martin muss sämtliche Finanzen lückenlos offenlegen

Der Rücktritt vom EU-Mandat ist nach den heutigen Veröffentlichungen von Ehrenhauser und der Zeitschrift "profil" der einzig logische Schritt für Hans Peter Martin.

Wien (OTS) - Erschüttert, aber in seiner jahrelangen Kritik bestätigt zeigte sich heute der Delegationsleiter der FPÖ im Europäischen Parlament Andreas Mölzer angesichts der umfassenden Vorwürfe, die gegen Hans-Peter Martin heute von seinem bisherigen Mitstreiter EU-Abg. Martin Ehrenhauser und vom Magazin "profil" erhoben wurden.

"Es ist höchste Zeit, dass die finanzielle Gebarung von Hans-Peter Martin lückenlos offengelegt und aufgeklärt wird. Dass ausgerechnet Martin Ehrenhauser dabei behilflich ist, ist amüsant, zeigt aber die Brisanz der Angelegenheit", erklärt Mölzer gegenüber dem freiheitlichen Pressedienst in einer ersten Stellungnahme. Er erinnerte in diesem Zusammenhang, dass er bereits im Jahr 2004 von Martin volle Transparenz hinsichtlich der hohen Wahlkampfkostenrückerstattung gefordert habe, die zuständigen Stellen aber trotz öffentlich erhobener Vorwürfe seiner damaligen Mitstreiterin Karin Resetarits, untätig blieben.

"Der angebliche Aufdecker Hans-Peter Martin hat sich nun endgültig demaskiert und ist zum Alptraum seiner getäuschten Wähler geworden, deren Vertrauen er offenbar zutiefst missbraucht hat", so Mölzer weiter. Während Martin nämlich Kollegen ua. ständig vorwerfe zu Unrecht im Anwesenheitsregister des EU-Parlaments zu unterzeichen, um sich so ein paar hundert Euro zu ergattern, gehe es Martin, den Vorwürfen zufolge, aber gleich um ganz andere Summen. So wurde er erst vor kurzem vom EuGH zur Rückzahlung regelwidrig verwendeter Mittel aus der Sekretariatszulage für EU-Abgeordnete in der Höhe von Euro 163.381,- verurteilt.

"Die heutige Feststellung von Ehrenhauser, dass der dringende Verdacht bestehe Martin hätte mehr als eine Million Euro veruntreut, schlägt dem Fass endgültig den Boden aus. Bestätigen sich diese Vorwürfe, so ist ein Rücktritt des angeblichen Saubermanns Hans-Peter Martin der einzig logische Schritt" erklärt Mölzer abschließend.

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