FPÖ-Gartelgruber: Kinder schützen - Kinderpornos im Internet löschen

Nur Löschung einschlägiger Seiten ist sinnvoll

Wien (OTS) - "Es ist höchst an der Zeit endlich schärfer gegen Kinderpornographie im Internet vorzugehen. Die Löschung von kinderpornographischen Internetseiten wäre die beste Lösung", erklärt NR Abgeordnete Carmen Gartelgruber, Obfrau des freiheitlichen Familienverbandes Tirol. In Deutschland wurde dies bereits von der Regierung beschlossen, da reine Sperren dieser Seiten sich als nicht zweckmäßig erwiesen hätten. Auch der Verband der österreichischen Internet Service Providers ISPA spreche sich ausdrücklich für diesen Ansatz aus und verweise darauf, dass "das Löschen von Missbrauchsdarstellungen die einzig wirksame Maßnahme" sei.

Es sei dem ISPA zuzustimmen, wenn dieser den Ansatz des Sperrens solcher Seiten kritisiere, wie dies derzeit im Justizministerium erwogen werde. "Internationale Erfahrungen haben gezeigt, dass nur das Löschen dieser Seiten wirklich hilft. Auch die Experten in dieser Sache sprechen sich eindeutig für das Löschen von kinderpornographischen Seiten aus. Ich verstehe deswegen nicht, warum das Justizministerium diese Seite nur sperren will, satt sie ganz zu löschen", meint Gartelgruber. Ebenfalls sei es kritikwürdig, dass die Bundesregierung erst jetzt tätig werde. "Bereits vor einem Jahr habe ich gefordert, diese Seiten aus dem Internet zu löschen. Es ist mir völlig unverständlich, warum so viel Zeit verstreichen ist. Wenn wir Kinder wirksam schützen wollen, so ist Eile geboten. Diese widerlichen Seiten müssen aus dem Internet verbannt werden", schließt Gartelgruber.

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