BZÖ-Ebner: Architekt widerspricht Martin - BZÖ bringt Sachverhaltsdarstellung ein

Wien (OTS) - Das BZÖ wird im Laufe des heutigen Tages der Staatsanwaltschaft eine Sachverhaltsdarstellung in der Causa Hans-Peter Martin übermitteln. Grund dafür ist, neben den bereits von seinem ehemaligen Mitarbeiter Martin Ehrenhauser angezeigten Vorwürfen, die heutige Stellungnahme des Architekten N. gegenüber profil. "Martin behauptet, seine Wahlkampfkostenrückerstattung nicht für den Umbau seines Hauses in Deutschland verwendet zu haben. Jetzt spricht erstmals der Architekt und sagt laut profil: "Nein, das war der einzige Auftrag." Über die Abrechnungsmodalitäten von Martin wisse er nicht Bescheid, insofern könne er sich auch nicht erklären, wie sein Honorar in die Parteiausgaben gerutscht sei: "Davon weiß ich nichts. Das müssen Sie Dr. Martin fragen." (Zitat Ende) Hier liegt augenscheinlich ein klarer Missbrauch von Steuergeldern vor. Martin ist spätestens mit dieser Stellungnahme ein Fall für den Staatsanwalt. Jetzt ist die Justiz am Zug", so Ebner.

Konkret gehe es um Martins Wohnhaus in Tübingen, das dieser umplanen ließ. Die Rechnung des Architektenbüros N. - exakt 29.750 Euro -findet sich in den Parteiausgaben unter "Sachaufwand für Öffentlichkeitsarbeit" wieder. Martin dementierte dies heftig: Die Vorwürfe wären "haltlos und rufschädigend". Er arbeite mit dem Architekten N. auch politisch zusammen. "Martin hat sich endgültig vom selbsternannten Paulus zum Saulus gewandelt. Der Aufdecker versucht zwar alles unter den Teppich zu kehren, aber die bekannten Fakten sprechen eindeutig gegen ihn. Wenn die Vorwürfe stimmen, ist eine Rückzahlung aller öffentlichen Gelder unverzichtbar, muss Martin sofort zurücktreten und er wird die rechtlichen Konsequenzen mit aller Härte spüren müssen", so Ebner.

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