Käfigeier in Luxushotels: VIER PFOTEN erhält prominente Unterstützung

Prinzessin Michaela Sayn Wittgenstein arbeitet gegen das Angebot von Käfigeiern in hochpreisigen Hotels.

Wien (OTS) - VIER PFOTEN begrüßt den Erfolg von Prinzessin Michaela Sayn Wittgenstein: Die Prinzessin hat auf Eigeninitiative bereits zwei große Luxushotels im Raum Kitzbühel überzeugt, Käfigeier aus ihrem Frühstücksangebot zu entfernen. Auf Anfragen bei Hotels in ganz Österreich von VIER PFOTEN haben sich kaum Hotels zur Herkunft der von ihnen verwendeten Hühnereier bekannt. Für VIER PFOTEN eine unglaubliche Diskrepanz: Gerade in Vier- bis Fünfsternhotels sollte Tierschutz als Qualitätsanspruch selbstverständlich sein.

VIER PFOTEN arbeitet seit vielen Jahren daran, Käfigeier zu stoppen - mit Erfolg: In Österreich ist es inzwischen verboten, Käfigeier zu produzieren. Der Import der Tierqual-Eier ist leider noch erlaubt. Und scheinbar erlauben sich auch teure Hotels mit höchstem Luxus und Serviceanspruch, bei der Wahl der Frühstückseier auf Kosten von Tausenden Legehennen zu sparen. "Ich war schockiert, als ich die Nummer 3 auf den Eiern am Buffet der Hotels entdeckte. Ich konnte nicht glauben, dass ein Luxushotel, in dem die Menschen hunderte von Euros für die Übernachtung zahlen, Mahlzeiten auf den Tellern haben, die von gequälten Tieren stammen ", erzählt Prinzessin Michaela Sayn Wittgenstein. Eigeninitiativ brachte sie bisher zwei Hotels dazu, auf bessere Haltungsherkunft der Eier umzustellen.

Bereits vor einigen Wochen führte VIER PFOTEN eine schriftliche Befragung vieler österreichischer Hotels durch, in der um Auskunft über die Herkunft der genutzten Eier, aber auch der in Lebensmitteln versteckten Flüssig- und Trockeneier gebeten wurde. "Die Antworten waren spärlich", erzählt Johanna Stadler, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN: "Für uns liegt damit der Verdacht nahe, dass viele gehobene und teure Hotels billige Käfigeier aus dem Ausland einkaufen."

Johanna Stadler ist der royalen Unterstützerin sehr dankbar:
"Prinzessin Michaela Sayn Wittgenstein hat es geschafft, zwei Hotels zum Ausstieg aus dem Käfigeierhandel zu bewegen. Ihr Verhalten ist aus Tierschutzsicht, aber auch aus der Sicht der Zivilcourage vorbildlich." Und auch für die Prinzessin selbst ist klar: "Ein Hotel, das mit luxuriösem Angebot und hoher Qualität punkten will, muss den Tierschutz in seine Qualitätsansprüche miteinbeziehen."

Auch für die Menschen selbst empfiehlt übrigens sich eine Reduktion des Fleischkonsums: Weniger Fleisch zu essen ist nachweislich gut für die Gesundheit - aber auch für das Klima.

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