FPÖ: Land NÖ muss gegen Ost-Schrottmeiler mobil machen

Freiheitliche fordern verpflichtende Stresstests und Stilllegung der grenznahen Reaktoren

St. Pölten (OTS) - In der heutigen Landtagssitzung forderte FP-LAbg. Benno Sulzberger ein Aus für die tschechischen Atomkraftwerke und Atommüllendlager in Grenznähe.

"Schrottreaktoren, wie Temelin, Mochovce, Dukovany und Bohunice stellen für unser atomkraftfreies Niederösterreich eine massive Bedrohung dar. Das AKW Temelin verzeichnet seit seinem Bestehen mehr als 130 Störfälle. Die aktuellen Ereignisse haben gezeigt, wie brandgefährlich die Atomkraft ist, daher ist jetzt das Land NÖ gefordert, sich umgehend für eine Abschaltung dieser Schrottmeiler einzusetzen.", erklärt Sulzberger und bringt zwei Anträge ein, welche sich gegen die AKW in Grenznähe und für eine Direktförderung von Solar- und Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen richten.

KO Gottfried Waldhäusl kritisiert, dass die ÖVP einen freiheitlichen Antrag, der ein Punkteporgramm gegen die atomare Bedrohung vorsieht, abgelehnt hat.

"Wir Freiheitliche fordern verpflichtende Stesstests für alle AKW mit einheitlichen Regeln, einen Zehnjahresplan zur Stilllegung der Ost-AKW und keine Atommüllendlager in Grenznähe. Dass die ÖVP diese freiheitlichen Forderungen abgelehnt hat, zeigt wieder einmal, dass die Anti-Atompolitik dieser Partei an Falschheit und Inkompetenz nicht zu übertreffen ist. Die FPÖ wird daher in der nächsten Woche die Kampagne "Lachende Kinder statt strahlende Nachbarn! Weg mit den Schrottreaktoren in Grenznähe" starten, denn nur eine Abschaltung dieser Reaktoren sichert unseren Kindern eine sichere Zukunft!", so Klubobmann Gottfried Waldhäusl.

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