Neues Volksblatt - "Ironie" von Werner ROHRHOFER

Ausgabe vom 14. April 2011

Linz (OTS) - Es ist eine Ironie des Schicksals: Just zu einem Zeitpunkt, da durch diverse Vorkommnisse ein öffentliches Bild von abzockenden, nur auf den eigenen Vorteil bedachten Politikern entstanden ist, just zu dem Zeitpunkt also sind wir mit einer "anderen" Art von Politiker konfrontiert: Mit Josef Pröll, der fernab von irgendwelchen Affären oder dubiosen Machenschaften abtritt. Aus gesundheitlichen Gründen - und diese Begründung ist nicht, wie in vielen anderen Fällen, ein Vorwand sondern ein Faktum, das beweist, wie hart, kräfteraubend und oft "unmenschlich" im Sinn der Arbeitsbelastung und der Verantwortung Spitzenpolitik ist. Genau das ist auch der entscheidende Unterschied: Als Politiker bei jedem Event dabei zu sein und jeden Abend am Biertisch oder selbst von der Oppositionsbank im Parlament aus große Sprüche abzusondern, das kann auch anstrengend sein. Doch was wirklich an den Kräften und an der Substanz zehrt, das ist das hohe Maß an Verantwortung, das ein Politiker zu tragen hat. Noch dazu, wenn er diese Verantwortung und damit den Wählerauftrag ernst nimmt. Wie es Josef Pröll über Jahre hinweg in den verschiedensten Funktionen getan hat. Dafür gebührt ihm Dank, verbunden mit dem Wunsch der baldigen und vollständigen Genesung.

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