Schultes: Grüne bei Anti-Atompolitik vollkommen konzept- und orientierungslos

ÖVP-Umweltsprecher: Grüne sollten Ausbau der Alternativenergieformen endlich ernsthaft unterstützen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die einfallslose Kritik der Grünen-Chefin Eva Glawischnig ist ein Beleg dafür, dass die Grünen einfach keinen Boden unter den Füßen bekommen und seit Monaten der Anti-Atom-Politik des Umweltministers hinterherhinken. Das belegt beispielsweise die Tatsache, dass nach dem Beschluss der deutschen Bundesregierung zur AKW-Laufzeitverlängerung sofort ein massiver Protest von Niki Berlakovich eingelegt wurde, bei den Grünen hingegen absolute Stille herrschte. Und anlässlich der Katastrophe von Fukushima wurde die Forderung des Umweltministers nach Sicherheitsüberprüfungen von der EU-Kommission schon nach zwei Tagen übernommen. Die Grünen zeigen sich in dieser Sache jedoch völlig konzept- und orientierungslos, so heute, Mittwoch, ÖVP-Umweltsprecher Abg. Ing. Hermann Schultes.

"Die Kritik von Eva Glawischnig soll wohl nur von der eigenen Ideenlosigkeit ablenken, denn der einzige Vorschlag von den Grünen war, alle Atomkraftwerke abzuschalten - und das wollen wir ohnehin alle. Das ist eine No-Na-Forderung aller österreichischen Parteien", so Schultes.

"Auch den Grünen sollte wohl klar sein, dass Österreich nicht innerhalb weniger Wochen die Abschaltung aller AKW in Europa durchsetzen kann", so Schultes. Es würde schon genügen, wenn die Grünen ihre Freunde, die in der Verantwortung sind, wie das in Deutschland oder Frankreich der Fall war, auf die Anti-Atomlinie gebracht hätten.

Für Österreich wäre wünschenswert, dass die Grünen einen Ausbau der Alternativenergieformen endlich ernsthaft unterstützen würden. Die Photovoltaik allein werde die Atomstromlücke nicht schließen, schloss der Umweltsprecher.
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