AVISO: Wiederaufnahme Wiener Gespräche 2011 zur politischen Bildung

Wien (PK) - Die Vortragsreihe "Wiener Gespräche" findet mit drei Abenden im Frühjahr 2011 unter dem Titel "Politische Bildung im Fächerverbund" ihre Fortsetzung. Bereits im Herbst 2009 hat die Demokratiewerkstatt des Parlaments mit dem Department für
Didaktik der politischen Bildung der Universität Wien diese Reihe begonnen und 2010 weitergeführt. Kommenden Donnerstag, dem 14. April 2011 ist der erste Vortrag des neuen Zyklus um 18 Uhr im Palais Epstein angesetzt.

Dem Programm liegt die Idee zugrunde, dass Demokratien politisch urteils- und handlungsfähige BürgerInnen brauchen, um funktionieren zu können. Gerade Jugendliche auf diese Rolle vorzubereiten, ist eine wichtige, oftmals unterschätzte Aufgabe
der Schule. Aus diesem Grund ist die politische Bildung in vielfacher Weise im schulischen Fächerkanon verankert -
einerseits als ein für alle Fächer verbindliches Unterrichtsprinzip, andererseits im Rahmen verschiedener Kombinationsfächer. Im Mittelpunkt der "Wiener Gespräche zur politischen Bildung" im Frühjahr 2011 steht die Frage, welche Konsequenzen sich aus dieser für Österreich charakteristischen Form der "politischen Bildung im Fächerverbund" für die konkrete Unterrichtspraxis ergeben. Hierbei werden sowohl Chancen und praktische Kooperationsmöglichkeiten als auch mögliche Probleme und Grenzen diskutiert. In ihren Anfängen wurde die schulische politische Bildung in vielen Ländern entweder der Rechtskunde
oder dem Geschichtsunterricht zugeordnet, und nicht selten ist
dies - wie in Österreich - bis heute der Fall.

Im ersten Vortrag dieser Reihe am 14. April 2011 untersucht Alois Ecker von der Universität Wien den Beitrag des Unterrichtsfaches "Geschichte" zur politischen Bildung und thematisiert aus geschichtsdidaktischer Perspektive die Konsequenzen, die sich aus der Kombination dieser beiden Unterrichtsgegenstände ergeben.

Die weiteren Termine der "Wiener Gespräche" im Palais Epstein finden am 11. Mai 2011 sowie am 8. Juni 2011 jeweils um 18:00 (Einlass ab 17:30) statt und gehen der Fragestellungen
"Politische Bildung im Fächerverbund" aus der Sicht der Geografie und Wirtschaftskunde (Christian Vielhaber, Universität Wien) und aus der Sicht der Politikdidaktik (Wolfgang Sander, Universität Gießen/Universität Wien) nach. Im Anschluss an den jeweiligen Vortrag bietet sich Gelegenheit zu einer Publikumsdiskussion. (Schluss)

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