Pröll-Rücktritt - Bundeskanzler Faymann nimmt Entscheidung mit großem Respekt zur Kenntnis

"Konnte mich auch in schwierigen Zeiten immer auf Josef Pröll verlassen" - Regierungsarbeit im Interesse des Landes fortsetzen

Wien (OTS/SK) - Bundeskanzler Werner Faymann hat am Mittwoch in Reaktion auf den Rückzug von Josef Pröll aus allen politischen Funktionen betont, dass er dessen Entscheidung mit großem Respekt zur Kenntnis nimmt. "Er allein hat zu entscheiden, wie er im Interesse seiner Gesundheit sein Leben zukünftig gestalten will", so Faymann am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt. Er erwarte, dass die ÖVP die Zusammenarbeit in der Bundesregierung auch künftig im Interesse Österreichs fortsetzen wolle. ****

"Diese Regierung ist so stabil, die Zusammenarbeit ist so stark, dass die Zusammenarbeit fortgesetzt wird", betonte Faymann.

In der Frage der neuen ÖVP-Obmannschaft mische man sich als fairer Partner bei einer anderen Partei nicht ein. Der Bundeskanzler zeigte sich überzeugt davon, dass der Koalitionspartner "die Weichen stellen wird, für Entscheidungen, die uns in die Lage versetzen, die gemeinsame Arbeit im Interesse des Landes genauso stabil und entschlussfreudig fortzusetzen, wie bisher".

"Mein Regierungsteam bleibt gleich", stellte der Bundeskanzler angesichts der bevorstehenden Umbildungen beim Koalitionspartner klar fest. Es gelte auf der Gemeinsamkeit aufzubauen, um Österreich weiterhin als soziales und wirtschaftliches Vorbild in Europa zu stärken. "Wir haben Reformen im Land umzusetzen, die keinen Stillstand dulden", so Faymann.

Der Kanzler bedankte sich für die gute Zusammenarbeit bei Vizekanzler Pröll. "Wann immer es zu schwierigen Momenten gekommen ist, wusste ich, dass ich Josef Pröll jemand ist, auf den ich mich verlassen kann", so Faymann.

Es sei nicht selbstverständlich, dass eine Regierung in derart schwierigen Zeiten "so stark und so entschlossen vorgeht", so der Kanzler. Dies zeige der Vergleich mit anderen EU-Ländern. "Wir sind wirtschaftlich stark, finanziell stabil und sozial ausgewogen", so Faymann. (Schluss) sa/tg/ele

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