Equal Pay Day: Wiener ÖVP Frauen-Chefin Philippi fordert Neuorganisation der Arbeit!

Wien (OTS) - "Der heutige 'Equal Pay Day' ist ein weiterer Anlass, einmal mehr eine innovative, Neuorganisation der Arbeitswelt zu fordern", stellt die Landesleiterin der Wiener ÖVP Frauen, Mag. Theresa Philippi fest. 60 Prozent der Gehaltsdiskriminierung sind Studien zufolge immer noch auf unbewußte Diskriminierung zurückzuführen. Diese wiederum habe ihre Ursache in den verfestigten Rollenbildern von Frauen und Männern.

In Zukunft müssen Phasen intensiver Erwerbsarbeit und Phasen, in denen Familienarbeit wie Kinderbetreuung und Pflege, aber auch andere Tätigkeiten wie Weiterbildung oder "Batterien-Aufladen" im Vordergrund stehen, abwechseln. "Dieses Modell gilt für Frauen und Männer gleichermaßen und bringt ein Abgehen von der bisherigen, linearen Arbeitsorganisation in eine zyklisch angelegte Arbeitswelt."

Die "Rush Hour" des Lebens (Familiengründung, Existenzaufbau, Karrieremachen) wird dadurch entlastet, aber auch Mobbing, Burn Out und eben die Gehaltsdiskriminierung gemildert. Durch die Vielfalt an Rollen und Phasen können Männer und Frauen mehr als ein Talent entfalten. Der Text "Lebensphasen statt Rollenbilder" ist unter www.theresa-philippi.at abrufbar.

Voraussetzung sei ein grundlegendes Umdenken in Wirtschaft und Gesellschaft und eine neue Einstellung zum Wert des Lebens, so Philippi weiter. Sie verwies auf bereits erfolgte, positive Vorgespräche mit dem Wirtschaftsbund und dem ÖAAB.

"Das Zeitwertkonto, das der ÖAAB vorschlägt und das derzeit in der oberösterreichischen Landesverwaltung getestet wird, ist es wichtiges Instrument zur Umsetzung des Lebensphasen-Modells, weil es erlaubt, in den intensiven Phasen Überstunden anzusparen und diese später wieder abzurufen", so Philippi abschließend.

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ÖVP Wien Frauen
Mag. Theresa Philippi
Tel.: 01 515 43 - 911

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