Mölzer: Führungswechsel im Finanzministerium muss zu Umkehr bei Währungspolitik führen

Raus aus dem Europäischen Stabilitätsmechanismus - rein in eine vernünftige Hartwährungspolitik

Wien (OTS) - "Der Rücktritt von ÖVP-Chef, Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll, dem zu seiner menschlichen Entscheidung nur zu gratulieren und auf seinem persönlichen Weg nur Gutes zu wünschen ist, bedeutet gleichzeitig aber auch die Chance, dass Österreich durch einen personellen Wechsel im Finanzministerium auch eine Umkehr in Sachen Währungspolitik vollziehen könnte", stellt der freiheitliche EU-Delegationsleiter Andreas Mölzer heute fest.

"Der bisherige Weg der österreichischen Bundesregierung - in diesem Fall neben SPÖ-Kanzler Faymann eben vor allem vom scheidenden Finanzminister Pröll personifiziert und getragen -, dass man sich am wahnwitzigen Euro-Rettungsschirm und den damit verbundenen Milliarden-Zahlungen an Pleitestaaten und -banken und den nicht genau abzuschätzenden Folgen beteiligt, geht in die völlige falsche Richtung", so Mölzer. "Es wäre also sehr wünschenswert, dass die neue Führungskraft im Finanzministerium sich der Lage besinnt, und einen Ausstieg Österreichs aus dem bisherigen Rettungsschirm und dem geplanten Stabilitätsmechanismus forciert", fordert Mölzer ein Umdenken ein. "Die österreichischen Anstrengungen müssen sich stattdessen auf die Errichtung einer Hartwährungszone richten", so der freiheitliche EU-Mandatar abschließend.

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