FP-Gudenus/Lasar: Bettler-Unterstützer Häupl steht schon fast alleine da

Auch seine Genossen in der Bundesregierung befürworten ein generelles Verbot

Wien (OTS/fpd) - Der Ministerrat gab gestern grünes Licht für das generelle Bettelverbot in der Steiermark. SP-Sozialminister Hundsdorfer erklärte zum Thema Bettler: "Das sind Menschen, die von einer kriminellen Organisation herbeigebracht und dann wieder abgeholt werden, um wiederzukommen. Ich habe keinen Gewissenskonflikt, wenn man da einen Riegel vorschiebt." "Mit dieser Einsicht und der Zustimmung zu der steirischen Regelung, die der rote Landeshauptmann Voves ausgearbeitet hat, sind also auch alle SP-Minister viel weiter als Bürgermeister Michael Häupl", stellt Wiens FP-Klubobmann Johann Gudenus fest, "dieser ermöglicht der Bettler-Mafia bei uns ja mit seinem Njet zu einem generellen Verbot noch immer ihre schmutzigen Geschäfte." FP-Stadtrat David Lasar erklärt: "Die Regelung, die in Wien organisiertes Betteln verbietet, ist zahnlos, weil in der Praxis nicht durchsetzbar. Wie soll denn ein Polizist beweisen, ob es sich um organisiertes Betteln handelt oder nicht?!" Und Lasar begrüßt den Sinneswandel von immer mehr SP-Politikern: "Die schwenken auf unsere Linie ein. Häupl steht mit seiner Position schon ziemlich alleine dabei - vielleicht gerade noch unterstützt von jener Handvoll Grün-Politiker, die auch Kriminellen und Drogensüchtigen stets die Mauer machen." Nachdem erst im vergangenen Gemeinderat der FP-Antrag auf ein generelles Bettelverbot niedergestimmt wurde, kündigen die beiden freiheitlichen Politiker weitere Initiativen an: "Ein generelles Bettelverbot ist in Wien jetzt mehr denn je ein Gebot der Stunde. Nach Inkrafttreten der Regelung in der Steiermark am 1. Mai werden die Menschen, die bisher dort für ihre Kapos um Geld bettelten, in unserer Stadt weitermachen. Das spitzt die Lage in Wien auf ein unerträgliches Maß zu und dagegen werden wir mit aller Kraft kämpfen." (Schluss)

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