FPÖ begrüsst Diskussion um Treibhausgasziele

Hofer: Preise für Öl und Gas werden rasch steigen

Wien (OTS) - FPÖ-Energiesprecher Norbert Hofer warnt vor einer defensiven Haltung Österreichs in der Frage der Nutzung erneuerbarer Energieträger. Die aufgrund der von Minister Mitterlehner vorgestellten Studie von Wifo-Experten Schleicher entstandene Diskussion rund um die Erreichung von Klimaschutzzielen ist für Hofer notwendig.

Hofer: "Ich halte es für falsch, mit Hilfe des Ankaufs von Zertifikaten und durch Investitionen Österreichs in treibhausgasmindernde Maßnahmen in fernen Ländern vermeintliche Klimaschutzziele zu erkaufen. Österreich muss seine im Land vorhandenen Ressourcen an erneuerbaren Energieträgern nutzen. Wasserkraft, Solarthermie, Photovoltaik, Biomasse, Windkraft und Geothermie in Verbindung mit unseren Speichermöglichkeiten im Westen Österreichs geben uns alle Mittel in die Hand, um eine weitgehende Unabhängigkeit von Öl und Gas zu erreichen. Bei der Stromerzeugung können wir bis zum Jahr 2020 energieautonom sein."

Wesentliche Maßnahme ist für Hofer das geplante Ökostromgesetz. Hier müsse der viel kritisierte Förderdeckel fallen, bis Österreich seine energiepolitischen Ziele erreicht habe. Das ist auch Voraussetzung für eine Zustimmung der FPÖ zu dieser Zweidrittelmaterie im Nationalrat.

Für die FPÖ ist die Nutzung heimischer und erneuerbarer Energieträger auch eine soziale Frage. Für Privathaushalte mit niedrigem Budget wird es immer schwieriger werden, die Energiekosten zu decken. Daher hält Hofer von Vorhalten der Arbeiterkammer, wonach Ökostromförderung die Haushalte zu sehr belaste, wenig: "Das ist ausgesprochen kurzsichtig. Wir brauchen diese Anschubförderung, damit wir so rasch wie möglich unsere Abhängigkeit von Öl und Gas reduzieren. Tun wir das nicht, wird es für die Haushalte in Zukunft richtig teuer. Ich bitte außerdem zu bedenken, dass wir durch Nutzung heimischer Energieträger neue Arbeitsplätze im Land schaffen."

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