Wehsely: Spatenstich für Neubau der Rettungsstation Simmering

Wien (OTS) - "Jetzt geht es los: Die Bauarbeiten für die neue Rettungsstation Simmering starten. Die neue Rettungsstation wird perfekt auf die Bedürfnisse der Wiener Rettung zugeschnitten. Sie sorgt dafür, dass in Simmering und den angrenzenden Bezirken eine noch bessere Versorgung garantiert werden kann", erklärte die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag.a Sonja Wehsely am Mittwoch beim Spatenstich. "Die laufende Modernisierung der Wiener Rettung gewinnt damit noch weiter an Fahrt", so Wehsely weiter. Mit dabei beim feierlichen Spatenstich waren auch die Simmeringer Bezirksvorsteherin Renate Angerer sowie Dr. Rainer Gottwald, Leiter der Magistratsabteilung 70.

Erst kürzlich hatte das Kontrollamt die bereits erfolgten Schritte zur Modernisierung anerkannt. So wurden etwa die Arbeitsplätze in der Rettungsleitstelle als "modern und ergonomisch eingerichtet" gelobt, allgemein die "technische und infrastrukturelle Ausstattung der Wiener Rettung [...] grundsätzlich als gut beurteilt", auch die Schulungsmaßnahmen für die MitarbeiterInnen wurden als lobenswert hervorgehoben. Bezüglich des Fuhrparks kam das Kontrollamt zu der Erkenntnis, dass die Magistratsabteilung 70 mit insgesamt 135 Fahrzeugen ausreichend ausgestattet ist.

Die bisherige Rettungsstation Simmering wird seit Februar im neuen 12,5-Stundendienstsystem mit jeweils einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Rettungswagen rund um die Uhr besetzt. Rund 5.000 Einsätze werden jährlich von dieser Station geleistet.

"Ich freue mich mit den SimmeringerInnen auf unsere neue Rettungsstation", betonte Bezirksvorsteherin Angerer. "Der hohe Standard der Wiener Rettung und die notfallmedizinische Versorgung der Wiener Bevölkerung werden mit der neuen Station weiter ausgebaut", so Gottwald.

Zur geplanten Architektur

Das vom Architekturbüro Söhne & Partner konzipierte Projekt ist durch die baukünstlerische und funktionale Lösung perfekt auf die Wiener Rettung zugeschnitten. Um der baulichen Vielfalt in der Umgebung der neuen Rettungsstation einen architektonischen Schwerpunkt entgegenzusetzen, wurde der Entwurf bewusst schlicht, gehalten -allerdings mit einem guten Wiedererkennungswert. Die Einsatzgarage schafft Platz für zahlreiche Einsatzfahrzeuge.

Der zweigeschoßige Personaltrakt umfasst Mannschaftsräume sowie Tages- und Nachtruheräume, die gartenseitig angeordnet sind. Die Tagesaufenthaltsräume sind im Erdgeschoss und stehen in direkter Verbindung zum gestalteten Gartenbereich, der als "grüner" Erholungsraum den SanitäterInnen und ÄrztInnen dienen soll. Erschlossen wird die Rettungsstation über das Atrium, einen lichtdurchfluteten Innenraum. Die unmittelbare zentrale Anordnung der Räume um das Atrium bewirkt kurze Wege und Gänge, womit die Ausrückezeiten auf ein Minimum reduziert werden. Die barrierefrei erschlossene Ambulanz befindet sich im unmittelbaren Eingangsbereich des Erdgeschoßes und ist mit der Stationsführung direkt räumlich verbunden. Die Stationsführung hat direkten Blickkontakt in Garage und Garderobe sowie auf die Straße und Schleuse und kann durch diese Situierung alle Abläufe in der Station wahrnehmen.

Der Personaltrakt entspricht dem Niedrigenergiehausstandard. Die Fertigstellung ist für 2013 geplant, die Baukosten belaufen sich auf 4,5 Millionen Euro. (Schluss) fm/me

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