Schüssel: Zehn Tage Ungewissheit sind zuviel - sofortige Freilassung des chinesischen Künstlers Ai Weiwei gefordert

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Mit heftiger Kritik äußerte sich heute, Mittwoch, der außenpolitische Sprecher der ÖVP, Abg. Dr. Wolfgang Schüssel, zur Ausweitung der behördlichen Ermittlungen gegen den chinesischen Gegenwartskünstler Ai Weiwei. "Zehn Tage politische Haft sind zehn Tage zuviel! Es darf nicht gelingen, einen international anerkannten Künstler durch einen derart scheinheiligen Vorwurf mundtot zu machen. Ai Weiwei ist ein mutiger Vorkämpfer für Freiheit und Demokratie in China."

Zehn Tage nach seiner Verhaftung ist das Schicksal des 53 Jahre alten Regimekritikers weiterhin ungewiss. "Die gestrige Verhaftung von Ai Weiweis Studio-Partner, Lui Zhenggang, und deren Buchhalter sowie das Verhör Ai Weiweis Frau, Lu Qing, zeigen einmal mehr die Angst Pekings vor Chinas Demokratiebewegung", so Schüssel. Der Druck der internationalen Staatengemeinschaft bleibe wichtig, um die Freilassung von Ai Weiwei und seinen Mitstreitern zu erreichen. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0001