Verbrennungs- und Elektromotor: Symbiose, kein Gegensatz

32. Internationales Wiener Motorensymposium 5./6. Mai 2011

Wien (OTS) - 1000 Motorenexperten aus aller Welt nehmen am 32. Internationalen Wiener Motorensymposium am 5. und 6. Mai in der Wiener Hofburg teil. Es handelt sich um den weltweit größten derartigen Kongress, in mehr als 40 Vorträgen geben die Experten einen Überblick über den Stand der Technik und diskutieren Zukunftsszenarien der Mobilität.

Einen Begriff aus der Biologie bemüht Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Lenz, Vorsitzender des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) und Organisator des Internationalen Wiener Motorensymposiums, im Zusammenhang mit aktuellen Entwicklungen und Trends der Antriebstechnologie: Symbiose, also das Zusammenwirken zweier unterschiedlicher Arten zum gemeinsamen Nutzen. Prof. Lenz:
"Die Frage: Verbrennungsmotor oder Elektromotor? stellt sich heute nicht mehr. Die Antwort lautet: Beide gemeinsam!"

Was den reinen Elektroantrieb betrifft, macht sich laut Prof. Lenz Ernüchterung breit. Nach Ansicht vieler Experten ist der Verbrennungsmotor als Voraussetzung und Wegbereiter für den elektrischen Antrieb zu sehen. Prof. Lenz: "Ohne den Verbrennungsmotor als Range-Extender ist Elektroantrieb nur äußerst eingeschränkt möglich."

Aber auch der Verbrennungsmotor selbst wird aus der Symbiose Nutzen ziehen. "Die elektrische Unterstützung macht ihn einfacher und verbrauchsgünstiger", ist der Motorenexperte überzeugt.

Als aktueller Trend ist "Downsizing" nicht nur für Hubraum angesagt, sondern auch für die Zahl der Zylinder. So ersetzen bei Mercedes und BMW Vierzylinder Motoren bisher übliche Sechszylinder. Neueste Tendenz ist "Downspeeding", also die konstruktive Vermeidung hoher Drehzahlbereiche. Prof. Lenz: "Dank Aufladung und Direkteinspritzung bleiben diesen neuen Motoren trotz geringerer Verbräuche die ansprechenden Fahrleistungen erhalten."

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