SP-Voraberger/Grüne-Schmid: Klimaschutz in Ottakring: Global denken, lokal handeln!

Wien (OTS/SPW-K) - "Global denken, lokal handeln" ist das Motto aktiver Klimaschutzpolitik in Ottakring seit vielen Jahren. Im Rahmen des Arbeitsübereinkommens von SPÖ und Grünen im Bezirk will Umweltausschussvorsitzende Anita Voraberger gemeinsam mit Bezirksrat Julian Schmid nun einen weiteren Anlauf starten und im Rahmen einer offenen Arbeitsgruppe ein Klimaschutz-Maßnahmenpaket für Ottakring schnüren.

"Ich freue mich auf eine spannende Diskussion und hoffe auf viele konkrete Vorschläge", so Voraberger. "Das ist eine gute Gelegenheit für Ottakring, wichtige und innovative Maßnahmen für die Zukunft zu setzen", sagt Schmid.

Schon in den letzten Jahren war Ottakring sehr aktiv beim Klimaschutz. So wurden beispielsweise Infoabende zur Solarförderung für Kleingärtner und Häuslbauer initiiert. Das Potential ist gerade in diesem Bereich enorm. Mit einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung können fossile Energieträger ersetzt und das Klima nachhaltig geschont werden. Die Stadt Wien fördert die Solarenergie mit 1 Mio. Euro pro Jahr.

Klimaschutz auch für und mit Kindern in Ottakring

Neben den Kleingärtnern sind KonsumentInnen und auch Kinder Zielgruppen der Klimaschutzaktivitäten. "Ziel muss es sein, gerade auch Kinder, die interessiert an ihrer Umgebung und wissbegierig sind, Möglichkeiten zu geben, ihre Umwelt mitgestalten zu können", so Schmid. Hier werden wieder gezielt Projekte mit Schulen und Kindergärten angedacht. Für die KonsumentInnen im Bezirk wurde mit der Neugestaltung des Brunnenmarkts die klimafreundliche Nahversorgung enorm ausgebaut. Auch hier soll nun mehr Bewusstseinsbildung erfolgen. Darüber hinaus sind der öffentliche Verkehr und das ausgebaute Radwegenetz ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. In Ottakring gibt es bereits 21 Kilometer Radwege und fünf Kilometer "Radfahren gegen die Einbahn". Seit letztem Jahr gibt es auch Citybike-Stationen. Und in all diesen Bereichen wird es in naher Zukunft zu einem weiteren Ausbau kommen.

Der ÖkobusinessPlan Wien - Erfolgsmodelle auch in Ottakring

Auch die Belebung der Ottakringer Straße mit Handwerks-Betrieben, die Dinge reparieren, leisten einen konkreten Beitrag zum Klimaschutz. Denn wenn etwas wieder repariert und nicht weggeworfen wird, dient dies der Ressourcenschonung. Zentral ist auch die Kooperation mit dem ÖkobusinessPlan Wien, bei dem Unternehmen unterstützt werden, Umwelt-und Klimaschutzmaßnahmen zu setzen, damit die Umwelt schonen und auch Geld sparen. In Ottkring gibt es bereits etliche Betriebe, die daran teilnehmen. Künftig sollen weitere Ottakringer Unternehmen von den Vorzügen des ÖkobusinessPlans überzeugt werden.

Aktive Grünraumgestaltung als Beitrag zum Klimaschutz

Auch die Gestaltung der Grünräume ist ein Beitrag zum Schutz des Klimas. Attraktive Naherholungsgebiete, die öffentlich gut erreichbar sind, veranlassen die Menschen, öfter auf ihr Auto zu verzichten und die Stadt nicht zu verlassen. Zudem sind Grünräume und Bäume natürlich ein wesentlicher Beitrag fürs Klima. In Ottakring werden laufend Bäume gesetzt und die grüne Lunge erweitert. Parks werden attraktiviert und mit der Gebietsbetreuung auch Konzepte für den öffentlichen Raum erstellt und umgesetzt. Aktuell wird der Schuhmeierplatz neu gestaltet und der Karl-Kanter-Park für Kleinkinder attraktiviert.

So soll die Wichtigkeit einer nachhaltigen Umweltpolitik noch weiter ins Zentrum der Bezirkspolitik gerückt werden. Die rot-grüne Zusammenarbeit in Ottakring zielt auf eine nachhaltige und klimabewusste Politik ab und zeigt, dass Globales Denken in Ottakring im Lokalen Handeln beginnt.
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