Nach dem Zeitungsflop der Neuanfang als News-Magazin

Wien (ots) - Der Trend ist bekannt: Die Zeitung wird immer mehr zum Magazin. Unfreiwillig aber konsequent ist diesen Weg der Sunday Herald in Schottland gegangen. Aus der ehemaligen Wochenzeitung ist im vergangenen Jahr ein wöchentliches News-Magazin geworden. Beim European Newspaper Congress 2011 vom 1. bis 3. Mai in Wien informiert Chefredakteur Richard Walker über das fehlgeschlagene Konzept einer Wochenzeitung und den Neustart als News-Magazin.

Rund 600 Chefredakteure und Führungskräfte aus europäischen Medienhäusern werden zum European Newspaper Congress 2011 erwartet, der bereits zum siebten Mal in Wien stattfindet.

Die besten Zeitungsmacher Europas präsentieren dabei ihre innovativsten Medienprojekte. Ein Schwerpunkt in diesem Jahr ist die Bedeutung von Apps, Tablets und iPhone für die Zeitung. Sind Tablets unsere Freunde oder unsere Feinde? fragt dabei Alfredo Trivino, der im Murdoch-Konzern als Kreativchef für das Projekt "The Daily" verantwortlich ist. Peter Hogenkamp, Leiter Digitale Medien der NZZ-Gruppe in Zürich, analysiert, ob die Zeitungen mit ihren geplanten Bezahlmodellen bei Tablets schon wieder in die falsche Richtung marschieren.

Beim European Editors Forum 2011 leitet "Presse"-Chefredakteur Michael Fleischhacker die Diskussion zum Thema "Wikileaks - der Totengräber für die Journalisten?".

Veranstalter des Kongresses sind der Medienfachverlag Oberauer und der deutsche Zeitungsdesigner Norbert Küpper. Mitveranstalter ist die Stadt Wien. Unterstützt wird der Kongress von der der Tageszeitung "Die Presse", von Japan Tabacco International (JTI), der Bank Austria und der Vienna Insurance Group.

Programm und Anmeldung: www.newspaper-congress.eu

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Johann Oberauer, Tel. 0043 664 2216643, E-Mail:
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