NÖ Landesausstellung 2011 wird am Freitag eröffnet

LH Pröll: "Eine spannende Zeitreise durch die Jahrhunderte"

St. Pölten (OTS/NLK) - Am kommenden Freitag, 15. April, öffnet die NÖ Landesausstellung 2011 mit dem Titel "Erobern - Entdecken -Erleben im Römerland Carnuntum" ihre Pforten. Am heutigen Dienstag, 12. April, informierten Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Landesausstellungsleiter Kurt Farasin, Kurator Dr. Ernst Bruckmüller sowie die drei Bürgermeister der Standortgemeinden Petronell-Carnuntum, Bad Deutsch-Altenburg und Hainburg an der Donau im Rahmen einer Pressekonferenz im NÖ Landhaus über die Arbeiten im Vorfeld und gaben erste Einblicke in die Ausstellung.

Die drei Standorte - das Freilichtmuseum in Petronell-Carnuntum, das Museum Carnuntinum in Bad Deutsch-Altenburg und die Kulturfabrik Hainburg - seien "bereit, Tausende Besucher zu empfangen", sagte Landeshauptmann Pröll im Zuge seiner Stellungnahme. Rund 42 Millionen Euro seien in den letzten Jahren in der Region investiert worden, der Schwerpunkt sei mit 26 Millionen Euro der Archäologiepark Carnuntum gewesen. 3,8 Millionen Euro wurden in die Kulturfabrik Hainburg investiert, 3,6 Millionen Euro flossen in infrastrukturelle Maßnahmen und Grünraumgestaltung an den Standortgemeinden. 2,3 Millionen Euro wurden für Projekte in der Region zur Verfügung gestellt, so etwa in die Einrichtung von Shuttlebussen. "Rund 6 Millionen Euro wurden für die Gestaltung der Ausstellung aufgewendet", so der Landeshauptmann:
"Die Besucher erwartet eine spannende Zeitreise durch die Jahrhunderte."

Die Landesausstellungen umfassten zum einen eine wichtige "kulturpolitische Facette", betonte Pröll, denn sie seien "ein ganz besonderer Bestandteil des Kulturschauplatzes Niederösterreich". Zum anderen gebe es auch einen "regionalpolitischen Aspekt", so der Landeshauptmann: "Wir sehen unsere Landesausstellungen auch als eine nachhaltige Investitionstätigkeit, die die Regionalentwicklung und die touristische Entwicklung fördern, die regionale Wertschöpfung steigern und Arbeitsplätze schaffen soll." Hinzu kommt heuer, so wie auch im Zuge der Landesausstellung im Jahr 2009, eine "internationale Facette", hob Pröll hervor: "Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hat sich bewährt." Zwischen den beiden Metropolen Wien und Bratislava habe es noch nie eine so große Ausstellung gegeben, sieht der Landeshauptmann darin eine "riesige Chance, die Nachbarschaft auf ein neues Niveau zu heben".

Univ.Prof. Dr. Ernst Bruckmüller, der Kurator der Ausstellung, ging auf die Höhepunkte der einzelnen Ausstellungsorte ein. So biete in Petronell-Carnuntum die Rekonstruktion einer Therme "ein völlig neues Erlebnis" für die Besucherinnen und Besucher. In Bad Deutsch-Altenburg stehe die Religiosität der Römer im Mittelpunkt, in der Kulturfabrik Hainburg wiederum widme man sich dem Thema "Erobern und Entdecken" quer durch die Jahrhunderte.

Kurt Farasin, der Leiter der Landesausstellung, wies u. a. auf das große Regionsfest hin, das am Wochenende nach der Eröffnung (16. und 17. April) stattfindet. Alle Standorte seien öffentlich zu erreichen, informierte er auch über das umfangreiche Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln, von der Twin-City-Liner-Station über das Bussystem bis hin zur E-Mobilität.

Ingrid Scheumbauer, Bürgermeisterin von Petronell-Carnuntum, meinte, sie wünsche "allen Besuchern, dass sie auch Petronell entdecken und erleben". Bürgermeister Ernest Windholz aus Bad Deutsch-Altenburg sprach von einem "ganz großen Moment", mit der Neugestaltung des Hauptplatzes in seiner Gemeinde sei "ein kommunales Jahrhundertprojekt" umgesetzt worden. Bürgermeister Karl Kindl aus Hainburg betonte, die Landesausstellung sei "ein Impuls für die Region, auch für die weitere wirtschaftliche Zukunft".

Nähere Informationen: Mag. Florian Müller, Telefon 02742/90 80 46-652, 0664/60499-652, e-mail florian.mueller@noe-landesausstellung.at.

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