VP-Dworak: Eine Chance für die Neuorganisation der Wiener Symphoniker

Neues Führungsteam hat beste Voraussetzungen für umfassende Strukturreform des Orchesters

Wien (OTS) - Die ÖVP Wien bekennt sich zum Orchester der Stadt
Wien - den Wiener Symphonikern. Sie benötigen jedoch eine Strukturreform und eine Neuorganisation, wie dies schon vor einigen Jahren in einem Kontrollamtsbericht kritisiert und in der "Infora"-Studie empfohlen wurde. Der mit Anfang diesen Jahres bestellte neue Geschäftsführer Johannes Neubert und der nunmehr neu zu bestellende Chefdirigent für den Philippe Jordan, Kirill Petrenko, Bertrand de Billy und Ingo Metzmacher im Gespräch sind, haben nunmehr die besten Chancen, das Orchester neu zu strukturieren und alte Probleme mit neuem Schwung zu lösen.

"Die finanziellen Probleme müssen nun auf den Tisch und auch das leidige Thema der Quersubventionierung muss endlich gelöst werden. Selbstverständlich werden wir auch weiterhin der Basissubvention für die Wiener Symphoniker zustimmen. Die Steuerzahler haben aber auch ein Recht darauf zu wissen, wie der Finanzbedarf für ihr Orchester in den nächsten Jahren tatsächlich aussehen wird", so ÖVP Wien LAbg. Bernhard Dworak, der schon seit Jahren eine Neustrukturierung der Wiener Symphoniker fordert.

Der neue kaufmännische Geschäftsführer Johannes Neubert gilt als Sanierungsexperte. Ihm traut die ÖVP Wien zu, das schlingernde Schiff der Symphoniker in den nächsten Jahren auf Kurs zu bringen. Dass ein Sanierungskonzept benötigt werde, ist allein daran zu sehen, dass die derzeitige Jahresbasissubvention von 12,7 Millionen Euro gerade einmal 94% der aktuellen Personalkosten decke.

"Es gilt jetzt, alle notwendigen Schritte schonungslos umzusetzen, um den Wiener Symphonikern auch in den zukünftigen Jahren - ohne finanzielle Probleme und ohne ausufernden Subventionsbedarf - ihre eigentliche Aufgabe zu erfüllen, nämlich mit ihrer Musik zu begeistern", so Dworak abschließend.

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