FPÖ-Neubauer: Nun besteht Gewissheit: Fukushima

Tschernobyl Sofortige Schließung von ISAR 1 und Krsko gefordert

Wien (OTS) - "Nun ist es also traurige Gewissheit! Die
Auswirkungen von Fukushima sind ident mit jenen, wie sie fast auf den Tag genau vor fünfundzwanzig Jahren nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl, mit allen dramatischen Folgen über die nächsten Generationen, nun auch für die leidgeplagten Menschen in Japan ins Haus stehen werden", stellt heute der freiheitliche NAbg. Werner Neubauer zu den Ereignissen in Japan fest.

Aufgrund der dramatischen sich überschlagenden Ereignisse der letzten Tage konnte selbst die Atomaufsichtsbehörde nicht umhin, die gesamte Region um Fukushima für "unbewohnbar" zu erklären. Neubauer forderte deshalb heute erneut, alle Kräfte zu mobilisieren, um die grenznahen Schrottreaktoren Krsko und ISAR 1 sofort stillzulegen.
Genau einen Monat nach dem tragischen Erdbeben in Japan wurde der Nordosten des Landes wieder erschüttert. Die Stärke wurde mit 6,6 beziffert, das Epizentrum lag unweit des bereits havarierten Atomkraftwerkes Fukushima 1 und war noch im 170 Kilometer entfernten Tokio wahrzunehmen. Die Betreiberfirma Tepco meldet, dass es zu keinen weiteren Beschädigungen gekommen sein soll, jedoch nach Angaben der Behörde für Reaktorsicherheit fiel die Stromversorgung für fünfzig Minuten aus, wodurch auch die Pumpen für die Kühlsysteme nicht arbeiten konnten.

Wie viele Warnungen und Katastrophen braucht es noch, bis Atomlobby und Politik begreifen, dass dies niemals eine "saubere Energie" sein kann? Wie sich immer wieder herausstellt und gerade aktuell am Beispiel der Katastrophe in Japan ist und bleibt die Energiegewinnung durch Atomkraftwerke ein uneinschätzbares und unkontrollierbares Risiko. "Von Schrottreaktoren ganz abgesehen, können diese Kraftwerke niemals so sicher gebaut werden, dass sie unberechenbaren Naturgewalten stand halten.", stellte Neubauer klar.

"Die Freiheitliche Partei Österreichs hat sich immer schon gegen die sogenannte friedliche Nutzung der Kernenergie ausgesprochen, sie ist die einzige ehrliche Anti-Atom-Partei. Wir werden weiterhin diesen Weg verfolgen, dessen Ziel einzig und alleine der weltweite Ausstieg aus der Atomenergie sein kann. Und dafür mögen endlich von allen Verantwortlichen, vor allem in Europa, die Zeichen gesetzt werden", so Neubauer.

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