Steindl: Die Firmenverbindungen von Strasser müssen offen gelegt werden

Haben diese Unternehmen möglicherweise die VPNÖ finanziell unterstützt?

St. Pölten (OTS) - "Die Firmenverbindungen von Ernst Strasser müssen lückenlos transparent gemacht werden - vor allem muss offen gelegt werden, ob es geschäftliche Verbindungen zu Ministerien, zur ÖVP oder ihr nahe stehende Organisationen gab oder gibt", kommentiert der SPÖ NÖ Landesgeschäftsführer Günter Steindl aktuelle Medienberichte zum Firmennetz von Ernst Strasser.

Im Geflecht von Ernst Strasser seien laut Wirtschaftsblatt 40 Firmen verstrickt, so Steindl. Er erwarte sich auch eine Klarstellung, ob es auch Verbindungen zur ÖVP in Niederösterreich gebe: "Gibt es hier Vernetzungen, von denen VP-Parteiobmann Erwin Pröll weiß? Wenn ja, welche? Gab es von diesen Unternehmen möglicherweise Parteispenden für die VPNÖ oder finanzielle Unterstützungen im Wahlkampf?" Strasser sei auf ausdrücklichen Wunsch von Erwin Pröll Innenminister geworden (siehe Interview Andreas Khol im Kurier 4.4.2011) - somit wäre es durchaus möglich, dass es noch immer Verbindungen gibt: "Denn die Behauptungen von Pröll, dass er seit dem Ausscheiden Strassers aus der Bundespolitik keinen Kontakt zu Strasser hatte, sind nicht richtig, so Steindl: "Mehrere Fotos belegen Zusammentreffen zwischen den beiden zwischen 2007 und 2009!"

Steindl erwarte sich umfassende Information über diese Angelegenheit:
"Wenn Erwin Pröll ein Politiker mit Moral, Anstand und Verantwortungsbewusstsein ist, dann muss ihm auch an daran liegen, die Details dieser Verwicklungen öffentlich zu machen."

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